Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 12.06.2019

Mittwoch, 12. Juni 2019
Die Waisen bekamen heute im Wald wieder Gesellschaft von vielen wilden Herden. Faraja war lange bei seinen wilden Artgenossen, sodass die Keeper schon dachten, er wollte gar nicht mehr zurückkommen! Auch Ziwa wollte bei ihnen bleiben, aber er benahm sich wohl daneben und wurde von den jungen Bullen der Herde weggescheucht. Mwashoti und Alamaya versuchten, sich den wilden Elefanten entgegen zu stellen, aber es waren zu viele, und so mussten die Waisen schließlich Platz machen. Bei der Mittagsfütterung war Zongoloni die erste, dicht gefolgt von Alamaya und Jasiri. Auch die jüngeren Waisen bekommen jetzt nur noch eine Flasche Milch, denn sie sind auch schon alt genug, um langsam entwöhnt zu werden.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.06.2019

Samstag, 8. Juni 2019
Nachdem Sonje mittags ihre Milchflasche geleert und Wasser gesoffen hatte, kam sie zu den Akazien, unter denen die Keeper ihr Mittagessen einnahmen. Sie begann, an den Bäumen herumzuschubsen, um ihre Kräfte zu messen, und die Keeper hatten Mühe, im Schatten zu bleiben! Sie versuchten, sie davon abzuhalten, an den Bäumen zu rütteln, aber Sonje war heute offenbar auf Schabernack aus und hörte nicht auf die Keeper. Am Ende mussten sie woanders hin gehen, damit sie in Ruhe ihr Mittagessen beenden konnten. Shukuru, Jasiri, Lima Lima und Quanza gingen die Umani-Hügel hinauf, um dort zu grasen, doch oben trafen sie auf eine Herde Büffel. Also machten sie wieder kehrt und suchten sich ein anderes Plätzchen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 31.05.2019

Freitag, 31. Mai 2019
Jasiri und Quanza führten die anderen zu den Hügeln, aber bald begann es, große Tropfen zu regnen. Mwashoti ging zu einem Keeper, um den Kopf unter seinen Schirm zu stecken, wie er es häufig tut. Er ist allerdings inzwischen ordentlich gewachsen und passt nicht mehr so einfach mit einem Keeper zusammen unter den Regenschirm!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 28.05.2019

Dienstag, 28. Mai 2019
Faraja machte sich am Morgen wieder mit ein paar anderen auf den Weg, um seine wilden Freunde zu finden. Ngasha, Ziwa und Jasiri rannten mit ihm in den Wald hinein, aber Jasiri überlegte es sich bald anders und wollte lieber bei Sonje und Zongoloni bleiben. Er ist noch nicht so unabhängig wie Faraja, der auch schon einmal nachts draußen bleibt – in der Wildnis gibt es nämlich seine geliebte Milch nicht! Am Abend kam Jasiri dann mit Murera und Sonje zeitig nach Hause zurück, während Faraja, Ngasha und Ziwa erst später auftauchten, nachdem wie bemerkt hatten, dass außer ihnen niemand mehr draußen in der Wildnis war. Da war ein Keeper schon dabei, die Milchflaschen zu säubern, und sie ließen ihm keine Ruhe, bis er nicht drei frische Flaschen zubereitet hatte und sie diese leer getrunken hatten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.05.2019

Mittwoch, 15. Mai 2019
Shukuru, Mwashoti und Murera schienen am Abend besonders erschöpft zu sein, denn die Waisen hatten heute einen besonders langen Weg zurückgelegt. Als sie an den Stallungen ankamen, soffen sie noch etwas Wasser an der Tränke und freuten sich auf ihre Milch. Faraja und Ngasha hielten schon den Kopf hoch und sperrten den Mund auf – sie konnten es kaum erwarten! Nach der Milchfütterung brachten die Keeper die leeren Flaschen zurück, um sie zu säubern, und Mwashoti folgte ihnen; er hoffte wohl, dass sie umdrehen und ihm noch etwas geben würden! Auch Sonje, Jasiri und Zongoloni kollerten und trompeteten den Keepern zu, aber es war leider nichts mehr übrig. Die Keeper holten aber noch ein paar Luzernenheupellets, über die sich die Waisen noch hermachen konnten.