Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 31.05.2019

Freitag, 31. Mai 2019
Jasiri und Quanza führten die anderen zu den Hügeln, aber bald begann es, große Tropfen zu regnen. Mwashoti ging zu einem Keeper, um den Kopf unter seinen Schirm zu stecken, wie er es häufig tut. Er ist allerdings inzwischen ordentlich gewachsen und passt nicht mehr so einfach mit einem Keeper zusammen unter den Regenschirm!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 28.05.2019

Dienstag, 28. Mai 2019
Faraja machte sich am Morgen wieder mit ein paar anderen auf den Weg, um seine wilden Freunde zu finden. Ngasha, Ziwa und Jasiri rannten mit ihm in den Wald hinein, aber Jasiri überlegte es sich bald anders und wollte lieber bei Sonje und Zongoloni bleiben. Er ist noch nicht so unabhängig wie Faraja, der auch schon einmal nachts draußen bleibt – in der Wildnis gibt es nämlich seine geliebte Milch nicht! Am Abend kam Jasiri dann mit Murera und Sonje zeitig nach Hause zurück, während Faraja, Ngasha und Ziwa erst später auftauchten, nachdem wie bemerkt hatten, dass außer ihnen niemand mehr draußen in der Wildnis war. Da war ein Keeper schon dabei, die Milchflaschen zu säubern, und sie ließen ihm keine Ruhe, bis er nicht drei frische Flaschen zubereitet hatte und sie diese leer getrunken hatten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.05.2019

Mittwoch, 15. Mai 2019
Shukuru, Mwashoti und Murera schienen am Abend besonders erschöpft zu sein, denn die Waisen hatten heute einen besonders langen Weg zurückgelegt. Als sie an den Stallungen ankamen, soffen sie noch etwas Wasser an der Tränke und freuten sich auf ihre Milch. Faraja und Ngasha hielten schon den Kopf hoch und sperrten den Mund auf – sie konnten es kaum erwarten! Nach der Milchfütterung brachten die Keeper die leeren Flaschen zurück, um sie zu säubern, und Mwashoti folgte ihnen; er hoffte wohl, dass sie umdrehen und ihm noch etwas geben würden! Auch Sonje, Jasiri und Zongoloni kollerten und trompeteten den Keepern zu, aber es war leider nichts mehr übrig. Die Keeper holten aber noch ein paar Luzernenheupellets, über die sich die Waisen noch hermachen konnten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.05.2019

Dienstag, 14. Mai 2019
Shukuru hatte es am Morgen so eilig, zu den Umani-Hügeln zu kommen, dass sie nicht einmal an den Quellen anhielt, um frisches Wasser zu saufen. In letzter Zeit ist sie recht aktiv und scheint guter Dinge zu sein. Sie grast zwar immer noch am liebsten allein, aber ist inzwischen auch häufiger mit Faraja, Sonje und Zongoloni unterwegs. Bei der Mittagsfütterung war Shukuru wieder als erste da, dicht gefolgt von Alamaya und Mwashoti. Nachdem sie ihre Milch getrunken hatte, ging sie zur Tränke, um schnell ihren Durst zu löschen, bevor sie zum Wasserloch weiterging. Sonje und Zongoloni sorgten dafür, dass die anderen ihr beim Baden nicht zu sehr auf die Pelle rückten. Jasiri und Ziwa wollten sich aber lieber einstauben und bewarfen ihre Rücken und Bäuche mit ordentlich Erde. Das ist wichtig, um die Insekten fernzuhalten und die Elefantenhaut vor der Sonne zu schützen!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.05.2019

Montag, 13. Mai 2019
Am Morgen tauchten wieder wilde Bullen an den Stallungen auf. Sie schienen sich besonders für Sonje und Zongoloni zu interessieren, aber Jasiri und Ngasha waren darüber gar nicht glücklich. Sie trompeteten und wollten die Bullen von den Mädchen wegschieben. Diese kümmerten sich aber nicht darum. Schließlich bekamen die Jungs noch Unterstützung von Alamaya und Shukuru, und irgendwann hatten sie die Bullen tatsächlich verscheucht! Am Abend trafen die Waisen auf dem Heimweg auf eine Herde Büffel, die ihnen im Weg stand. Alamaya kollerte und wedelte wild mit den Ohren, als er sich ihnen entgegen stellte, und mit Quanza an seiner Seite ließen sich die Büffel schließlich überzeugen, Platz zu machen. Alamaya, der früher ein eher ängstlicher Junge war, hat sich sehr entwickelt!