Die Waisen im Juli

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Juli 2018

 

Besucher in der Nursery stellen oft fest, daß die Elefantenwaisen völlig unterschiedliche Charaktere sind! In der Tat, und wir haben viel Freude daran, all diese Unterschiede zu beobachten, besonders jetzt bei den Jüngsten, da viele der starken Persönlichkeiten nach Tsavo umgezogen sind. Einige der Waisen, die vorher kaum auffielen, treten jetzt mehr in den Vordergrund. Diejenigen, die vorher schon frech waren, sind es immer noch, aber zum Glück ist nach dem Wegzug von Esampu nicht schlimmer geworden! „Die Waisen im Juli“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 21.06.2018

Donnerstag, 21. Juni 2018
Es ist wunderbar zu sehen, wie gut Shukuru sich eingewöhnt. Sie futtert all das Grün, das nachts in ihrem Gehege liegt, und zur Milchfütterung am Mittag ist sie eine der schnellsten – manchmal noch schneller als Lima Lima! Was sie allerdings noch nicht so gut kann: ihre Flasche allein halten! Aber vielleicht lernt sie das auch bald, gneauso wie Alamaya und Mwashoti es schnell von Zongoloni und Jasiri gelernt haben und es jetzt die meisten der Waisen in Umani Springs können. Am Wasserloch rollte sich Shukuru begeistert im Schlamm herum und spritzte sich Wasser auf den Rücken. Dann ging sie zu Sonje hinüber, und die beiden ruhten sich eine Weile unter den Bäumen aus, bis die Keeper fertig gegessen hatten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.06.2018

Donnerstag, 14. Juni 2018
Im Kibwezi-Wald tummelten sich heute viele wilde Elefanten und auch jede Menge Buschböcke. Vermutlich trocknet die Umgebung jetzt langsam wieder aus, und die Tiere kommen wieder in den Wald, wo es ganzjährig genug Wasser gibt und grün ist. Hinter Mureras und Sonjes Gehege tauchten ein wilder Bulle mit einer Kuh auf und plauderten mit den beiden Waisen. Sonje war sehr erfreut darüber, aber Murera schien sich kollernd zu beschweren – nur die Elefanten wissen, was da besprochen wurde! Schließlich kamen die beiden Mädchen zurück zu den Keepern und überließen es den Jungs, mit ihren wilden Artgenossen zu plaudern. Am Wasserloch soffen Murera und Zongoloni nur etwas frisches Wasser und gingen dann staubbaden. Die anderen machten es ihnen nach, und Jasiri war bald so voller Erde, dass er kaum noch durch seine verstaubten Wimpern sehen konnte!