Mittwoch, 16. Januar 2019
Kiko, der am Vortag wegen der Löwen, die wieder ihr Unwesen in der Nähe der Stallungen treiben, nicht draußen im Wald war, hatte sich heute in den Kopf gesetzt, hinaus zu gehen. Die Keeper wollten ihn erst einmal von seinem Stall zu einem der Elefantengehege bringen und nachsehen, ob auch keine Löwen zu sehen waren. Er konnte es aber nicht erwarten und spurtete gleich in Richtung Wald los, statt auf die Keeper zu hören. Er galoppierte den Elefanten hinterher, und Tagwa, Kuishi, Jotto und Musiara halfen den Keepern, indem sie ihn abfingen und wieder in Richtung der Gehege scheuchten. Am Ende hätten sie es ohne die Hilfe der Elefantenwaisen nicht geschafft, den launischen Giraffenjungen zurückzuhalten!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 12.01.2019
Samstag, 12. Januar 2019
Mapia ist manchmal ein kleiner Raufbold, und heute hatte er es auf Luggard abgesehen. Luggard ist sehr sanftmütig und überlegt sich immer gut, mit wem er spielt – wenn er überhaupt in der Laune dazu ist. Mapia versuchte heute immer wieder, ihn zum Ringkampf zu überreden, obwohl er nicht wollte. Schließlich schubste er ihn recht heftig. Jotto, der normalerweise auch sehr freundlich ist, mag es gar nicht, wenn jemand die anderen ärgert. Ihm gefiel Mapias Verhalten gar nicht, und er kam herbei gestürmt und verscheuchte Mapia von der Herde. Beim Schlammbad um 15 Uhr war Mapia immer noch schlecht gelaunt. Er kam plötzlich aus dem Schlammloch heraus, wo er gespielt hatte, und schubste ohne ersichtlichen Grund die kleine Larro um, die nichtsahnend an einem Akazienzweig knabberte. Tagwa, Tamiyoi und Malima kamen eilig aus dem Matsch, und Tamiyoi und Malima halfen dem kleinen Mädchen auf, während Tagwa Mapia eine Lektion erteilte.
Waisenblogs-Bilder Nursery, 04.01.2019
Freitag, 4. Januar 2019
Dololo bekommt seine Milch
Mukkoka
Jotto
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 04.01.2019
Freitag, 4. Januar 2019
Der Tag begann kühl und regnerisch, sodass Dololo und Mukkoka in ihren Ställen blieben, bis das Wetter sich gebessert hatte. Die anderen freuten sich allerdings draußen im Wald über den Regen. Sie rollten sich in der feuchten Erde herum, und sogar Luggard machte mit. Trotz seines kaputten Beins spielte er ausführlich mit seinen Freunden Musiara, Sattao, Maktao und sogar Jotto. Bei der öffentlichen Besuchsstunde regnete es immer noch, und Musiara, Sattao und Maktao rannten wie der Blitz zu den Besuchern am Absperrband, um sich unter ihren Schirmen unterzustellen! Maktao kam nicht so recht unter den Schirm eines Zuschauers heran, weil das Absperrband im Weg war, und so begann er zu bellen und rannte einem Keeper hinterher, der ebenfalls einen Schirm dabei hatte. Bei ihm konnte er sich dann unterstellen und war ein wenig vor dem Regen geschützt.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 02.01.2019
Mittwoch, 2. Januar 2019
Kaum hatten es sich die Waisen am Morgen im Wald breit gemacht, flippten sie plötzlich aus! Sie begannen, hin und her zu rennen, trompeteten und stampften die Büsche nieder. Die großen Mädchen Tagwa, Tamiyoi, Sagala, Kuishi und Maisha waren ganz vorn mit dabei. Die Keeper wunderten sich nur, aber beschlossen, ihnen ihren Spaß zu lassen. 20 Minuten lang alberten sie nach allen Regeln der Kunst herum. Tagwa, Sagala und Kuishi rollten sich auf dem Boden herum und luden die Kleinen wie Musiara, Sattao, Maktao und Emoli dazu ein, auf ihnen herumzuklettern – und sogar ein paar ältere wie Jotto, Mapia und Ambo kamen dazu und machten mit! Die Keeper sagen immer, dass, wenn die Waisen sich so benehmen, eine Rettung bevorsteht! Und tatsächlich kam am Nachmittag ein Anruf aus der Maasai Mara, dass ein kleines Kalb, das offenbar schon länger ohne seine Mutter unterwegs gewesen und bereits sehr dünn und ausgezehrt war, gerettet werden musste. Das kleine Mädchen ist etwa zehn Monate alt und wurde Larro genannt. Sie bekam ein Gehege neben dem von Enkesha, nachdem sie spät am Abend angekommen war, und hatte sich bald genug beruhigt, um etwas Milch zu trinken.

