Waisenblogs-Beitrag Nursery, 30.10.2018

Dienstag, 30. Oktober 2018
Am Morgen begann es zu nieseln, und im Laufe des Vormittags verstärkte sich der Regen immer mehr. Viele der Waisen genossen das Wasser, aber manche von ihnen verkrochen sich lieber unter den Bäumen. Dololo, Mukkoka und Merru sind noch nicht kräftig genug, um dem Wetter zu trotzen, und so wurden sie in ihre Ställe zurück gebracht und konnten da frisches Grünfutter fressen. Giraffe Kiko ging ebenfalls von allein zurück und stellte sich in seinem Stall unter. Nashorn Maxwell war dagegen begeistert – er rollte sich in der feuchten Erde herum und rannte matschbedeckt auf und ab! Kiasa war sehr ruhig und verkroch sich zwischen Ndiwa und Malkia. Sattao genoss mit seinem Kumpel Musiara die Wärme, die Mini-Leitkuh Tagwa ausstrahlte, und gemeinsam stellten sie sich unter einem Baum unter. Die besten Freunde Ambo und Jotto ließen sich von dem Schmuddelwetter jedenfalls nicht beeindrucken; sie trotzten dem Regen und rangelten fleißig miteinander. Ambo war wie üblich der wildere der beiden, während Jotto freundlich wie immer blieb – bei den Keepern hat er auch schon den Spitznamen „sanftmütiger Junge“ bekommen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 24.10.2018

Mittwoch, 24. Oktober 2018
Die drei größeren Mädchen Sagala, Malkia und Ndiwa werden langsam unabhängiger. Nach der 11-Uhr-Milch und dem Schlammbad gingen sie heute zusammen mit Emoli, Maisha, Enkesha und Jotto tiefer in den Wald hinein. Die Keeper und die anderen Waisen merkten zuerst nichts davon – erst als die kleine Gruppe eine grasende Impalaherde aufscheuchte. Die Antilopen rannten und sprangen im hohen Bogen herum, was die Keeper dazu veranlasste, einmal durchzuzählen. Da stellten sie fest, dass ein paar Elefanten fehlten, und einer von ihnen machte sich in die Richtung der aufgeregten Impalas auf, um die Waisen im Auge zu behalten. Als dann einer der Affen, die in den Bäumen spielten, mit lautem Kreischen auf dem Boden landete, erschreckten sich Ndiwa und ihre Freunde ordentlich. Sie kamen aus dem Gebüsch gerannt und eilten trompetend zurück zu den Keepern, um sich bei ihnen in Sicherheit zu bringen.