Die Waisen im Mai

Kuishi

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Mai 2024

Der Mai begann, höchst ungewöhnlich, mit einem kollektiven Nickerchen. Nach einer Nacht mit Dauerregen erlaubten die Keeper den Waisen, in ihren gemütlichen Ställen zu bleiben, bis der Himmel aufklarte. Alle stapften eine Stunde später als gewöhnlich in den Wald – einige mit mehr Begeisterung als andere. „Die Waisen im Mai“ weiterlesen

Die Waisen im März

Talek

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: März 2024

Diesen Monat feierte Taroha den ersten Jahrestag seiner Rettung. Er hat sich im vergangenen Jahr sowohl körperlich als auch geistig sehr gut entwickelt. Als er gerettet wurde, war er in schlechtem Zustand und blieb immer in der Nähe des „Deckenbabys“ Mokogodo. Ein Jahr später haben sich beide Waisen von ihren Strapazen erholt, sind stärker und selbstbewusster geworden und trauen sich,  ihre Zeit auch getrennt zu verbringen. Das ist ein sehr gutes Zeichen! „Die Waisen im März“ weiterlesen

Wiedersehen mit Ngasha

(übersetzt aus dem englischen Bericht des Sheldrick Wildlife Trust; alle Bilder © Sheldrick Wildlife Trust)

Vor kurzem gab es eine Überraschung in Ithumba. Nach sieben Monaten tauchte Ngasha, Ex-Waise des Sheldrick Wildlife Trust (SWT) wieder einmal auf!

Am 18. März wurde Benjamin, dem Chef-Keeper der Auswilderungsstation in Ithumba, von einem recht zutraulichen Elefanten in der Nähe des Kanziku-Tors zum Tsavo East Nationalpark berichtet. Er fuhr hin, um nachzusehen – und stand Ngasha gegenüber!
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Die Waisen im November

Lodo im Wasser

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: November 2023

In Nairobi wurde der November – durch den Regen bedingt – zum Monat der  Kontraste. Nach einem großen Regenguss in der Nacht war das Gelände besonders schlammig. Viele Waisen zögerten, ihre trockenen Ställe zu verlassen, nicht aber der tapfere Taroha! Er wollte seine Freunde sehen. Sobald ein Keeper seine Tür öffnete, flitzte er nach draußen, bog um die Ecke, stellte sich vor Mokogodos Stall und wartete. Als die Taroha draußen hörte, rief Mokogodo so lange, bis auch sie hinausgelassen wurde, und die beiden stapften fröhlich in den nassen Wald. „Die Waisen im November“ weiterlesen

Ngasha zieht nach Ithumba um

(übersetzt aus dem englischen Bericht des Sheldrick Wildlife Trust; alle Bilder © Sheldrick Wildlife Trust)

Für Ngasha, in Umani Springs inzwischen als Raufbold bekannt, hat ein neues Kapitel in seinem Leben begonnen. Nachdem er einige Jahre im Kibwezi-Wald gelebt hat, wird er nun im Tsavo East Nationalpark erwachsen werden.

Ngasha zog im Jahr 2015 in die Auswilderungsstation des Sheldrick Wildlife Trust (SWT) in Umani Springs um. Eine Weile fühlte er sich in seinem neuen Zuhause wohl, aber in den letzten Jahren ist er immer frecher und aufmüpfiger geworden. Während Bullen in seinem Alter normalerweise weit in der Gegend umherstreifen, blieb Ngasha weitestgehend in der Nähe der Waisen-Gehege. Dort schien er sich vor allem darauf zu konzentrieren, der unangefochtene Boss aller Bullen zu werden. Mit seinem aggressiven Verhalten verscherzte er es sich aber immer mehr mit seinen alten Freunden Jasiri und Faraja, und sein Gehabe machte sowohl den Waisen als auch den Keepern das Leben schwer.
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