Waisenblogs-Beitrag Nursery, 03.09.2018

Montag, 3. September 2018
Als die erste Gruppe bei der öffentlichen Besuchsstunde ihre Milch getrunken hatte, überlegten die meisten, was sie nun tun sollten. Kiasa und Musiara fingen an, sich um einen besonders leckeren Zweig zu streiten, auf den sie beide ein Auge geworfen hatten. Wann immer das eine Baby den Zweig in der Mache hatte, rannte das andere ihm hinterher und das Tauziehen ging wieder von vorne los. Schließlich hatte Musiara den Leckerbissen fest im Mund und stellte sich Kiasa entgegen, mit aufgestellten Ohren drohend. Kiasa machte es genauso, aber Musiara drehte sich einfach um und ging mit seinem Zweig zum Absperrband, um ihn zu fressen. Kiasa schlich ihm hinterher und im Nu hatte sie seinen Schwanz erwischt und biss kräftig zu! Musiara rannte bellend weg, während Kiasa sich triumphierend den Zweig schnappte und mit ihm davon ging. Kiasa lässt sich nicht so leicht abschütteln!

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 28.08.2018

Dienstag, 28. August 2018
Tamiyoi und Maisha sind zwei nette Mädchen, die es immer ruhig angehen lassen. Als sich heute im Wald die erste Gruppe für die Mittagsfütterung bereit machte, gab es eine Menge Geschiebe und Geschubse, weil jeder als erstes losrennen und bei den Milchflaschen ankommen wollte. Währenddessen blieben Tamiyoi, Maisha und natürlich auch der bedächtige Musiara geduldig stehen und schauten dem Gedrängel zu. Kiasa, Emoli, Sattao und Maktao drängeln immer herum, aber die drei geduldigen Waisen lassen sich davon nicht anstecken.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 26.08.2018

Sonntag, 26. August 2018
Kiasa scheint von Tag zu Tag frecher zu werden, auch wenn das kaum noch möglich scheint! Bei der Mittagsfütterung kamen die Babys heute aus den Büschen zu ihrer Milch gerannt, und Kiasa versuchte, Emoli davon abzuhalten, sie zu überholen. Das ganze artete in eine ordentliche Rangelei aus, und als sie weiter rannten, nahm Kiasa nicht den üblichen Weg zur Milch, sondern drängelte sich laut brüllend durch die Besucher und unter dem Absperrband hindurch. Dann trank sie ihre Milch so hastig, dass ihr einiges an den Backen herunterlief. Nachdem sie den letzten Tropfen geschluckt hatte, flitzte sie zu Emoli hinüber und schubste den nichtsahnenden kleinen Elefanten ohne ersichtlichen Grund. Die Keeper schimpften mit ihr, und sie lief davon, als wäre sie ganz unschuldig!