Montag, 7. Mai 2018
Maktao ist ein ruhiger Junge, aber wenn er sich einmal für etwas entschieden hat, dann bringt ihn nichts mehr davon ab! Als die Waisen heute auf dem Weg in den Busch waren, kamen sie an einer Stelle vorbei, an der einiges Wasser stand, in das Maktao nicht hinein laufen wollte. Maisha und Kiasa gingen hinter ihm und schoben von hinten, damit sie nicht den Anschluss verlieren würden. Kiasa sah sich das nicht lange an und schob Maktao ins Wasser. Dieser war verärgert und wollte zurück schubsen, aber er rutschte im Wasser aus, sodass Kiasa weitergehen konnte, bevor er sich wieder aufgerappelt hatte. Doch dann rannte er hinter ihr er; ihm war klar, dass Kiasa sich nichts gefallen lässt, also beschloss er, sie in den Schwanz zu beißen! Daraufhin rannte Kiasa davon, dicht gefolgt von Maktao. Danach ging sie ihm den ganzen Tag aus dem Weg, und Maktao hoffte, dass sie ihre Lektion gelernt hatte.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 01.05.2018
Dienstag, 1. Mai 2018
Am Morgen wurden die Tore geöffnet, aber keines der Babys wollte aus seinem Gehege kommen! Es hatte seit dem Morgengrauen geregnet, alles war nass, und kalt war es auch. Sogar Shukuru, Mbegu, Ndotto, Ngilai, Lasayen, Mundusi, Mteto und Sagala, die es sonst kaum erwarten können, hielten sich zurück und machten keine Anstalten, in den Regen hinaus zu gehen. Als es langsam spät wurde, versuchten die Keeper, sie hinaus zu schieben, und etliche von ihnen, wie Emoli, Murit, Mapia, Sattao, Tamiyoi und Malima bellten protestierend, weil sie nicht in den kalten Regen hinaus wollten! Die kleinen Kiasa, Maktao, Musiara und Luggard weigerten sich ganz, bis der Regen schließlich nachgelassen hatte und es etwas wärmer geworden war.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 27.04.2018
Freitag, 27. April 2018
Kiasa ist ein schwieriges Kind und macht weiterhin Ärger bei der Milchfütterung. Heute ließ sie nicht einmal den Keepern ihre Ruhe und verteilte Kopfnüsse an alle, die nach ihr ihre Milch tranken. Sie glaubt wohl, dass jede Flasche ihr zusteht! Besonders Emoli und Maisha hatten darunter zu leiden. Sie ist dickköpfig, und obwohl Emoli versuchte, ihr eine Lektion zu erteilen, nachdem er ausgetrunken hatte, hörte sie nicht auf ihn.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 25.04.2018
Mittwoch, 25. April 2018
Nachdem die Waisen der ersten Gruppe bei der öffentlichen Besuchsstunde heute ihre Flaschen geleert hatten, wollten sie alle spielen. Musiara, Sattao, Maktao, Kiasa, Malima, Ambo, Jotto und Murit alberten alle fröhlich herum, und die Besucher freuten sich, dass es ihnen so gut ging. Musiara spielte mit Sattao, und Jotto natürlich mit Murit. Die beiden sind in letzter Zeit sehr gute Freunde geworden, und Jotto kann viel von Murit lernen, der älter und erfahrener ist als er. Malima forderte Ambo heraus, und dieser Ringkampf war der spannendste für die Zuschauer. Keiner der beiden wollte aufgeben, und sie schoben sich gegenseitig am Absperrband entlang. Schließlich versuchte Ambo, Malima in den Matsch zu schieben, wogegen Malima aber etwas einzuwenden hatte! Am Ende hatte er es aber tatsächlich geschafft, und als Malima versuchte, wieder aus dem Schlammloch heraus zu kommen, stellte er sich ihr in den Weg und schob sie mit dem Kopf wieder hinein. Die Bescher staunten, wie einfallsreich die kleinen Elefanten schon sind.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 22.04.2018
Sonntag, 22. April 2018
Kiasa ist nicht nur ähnlich frech geworden wie Esampu, sie sehen sich auch noch ähnlich! Es scheint fast, als ob sie eng verwandt wären; sie haben ähnliche Gesichter und auch die gleiche Körperform. Kiasa macht immer einmal wieder Ärger bei der Milchfütterung, ob draußen im Busch oder bei der Besuchsstunde. Sie schubst die anderen Waisen, die im gleichen Alter sind, wie Maktao, Sattao und Musiara, und manchmal sogar die freundliche Maisha. Als sie heute zur öffentlichen Besuchsstunde kam, standen Musiara, Maktao und Maisha in der Nähe der Schubkarre mit den Flaschen; noch bevor sie zu ihrer Milch gekommen war, rannte sie zu Maktao und schubste ihn heftig. Dann schob sie ihn zum Schlammloch und drängelte ihn hinein, bevor sie schließlich zurück ging, um ihre Milch zu trinken. Als sie fertig war, blieb sie unruhig und jagte hinter denen her, die noch gefüttert wurden. Die Keeper werden aufpassen müssen, dass sie von nun an ihre Milch als letzte bekommt, damit die anderen ihre Ruhe haben. Aus dem gleichen Grund war auch schon Esampu zur Gruppe der älteren Waisen befördert wurden, als sie noch relativ jung war, damit die anderen Elefanten ein Auge auf sie haben können – womöglich steht das Kiasa auch bevor.

