Mittwoch, 30. Juni 2021
Kiasa führte heute die Waisenherde an und brachte sie zu den Umani-Quellen. Dort ruhten sich zwei Krokodile am Ufer aus, und Alamaya und Quanza, die offenbar keine Angst vor ihnen hatten, gingen auf sie zu, um dort Wasser zu saufen. Sonje kollerte ihnen allerdings hinterher, und daraufhin machten die beiden kehrt. Offenbar hatte Sonje sie überzeugt, keine Risiko einzugehen!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 27.06.2021
Sonntag, 27. Juni 2021
Nach dem Schlammbad gingen sich Murera und Kiasa zusammen einstauben. Ngasha kam auch dazu, und weil Murera weiß, dass er manchmal Ärger macht, zog sie sich mit Kiasa zusammen zurück. Quanza war noch mit Maktao beim Staubbad, und die beiden blieben dort. Ngahsa staubte sich aber ganz friedlich ein und störte heute niemanden. Alamaya machte sich wieder auf in den Wald, und kurz darauf konnte man lautes Trompeten im Wald hören. Die Keeper gingen nachschauen und sahen, wie Alamaya mit hoch erhobenem Schwanz und wedelnden Ohren Schmetterlingen hinterher jagte! Die anderen ließen sich anstecken, und so rannten bald auch Murera, Kiombo, Sonje und Maktao fröhlich den flatternden Insekten hinterher. Dann stolperte Alamaya allerdings im Gestrüpp am Boden, und Jux und Tollerei waren beendet. Nach all den Anstrengungen gingen sie noch einmal zum Wasserloch, um sich abzukühlen und den Durst zu löschen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.06.2021
Dienstag, 22. Juni 2021
Auf dem Heimweg am Abend übernahmen Kiasa und Enkesha, die sich immer besser im Kibwezi-Wald auskennen, die Führung. Mit ein wenig Unterstützung von Quanza und Mwashoti brachten sie die Herde gut zurück zu den Stallungen. Als sie sich dem Tor näherten, hörte Sonje Kiombo kollern. Sie eilte schnell zu ihm, um zu sehen, was los war; es stellte sich aber heraus, dass er wohl nur einmal kurz auf sich aufmerksam machen wollte. Sonje versucht, ihrem kleinen Liebling jeden Wunsch von den Augen abzulesen!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 12.06.2021
Samstag, 12. Juni 2021
Nachdem Murera am Tag zuvor mit ihrem wilden Freund unterwegs gewesen war, konzentrierte sie sich heute ganz auf die jüngeren Mitglieder der Waisenherde. Die Auswilderer tauchten heute mit einem neuen jungen wilden Bullen auf, der sich aber nicht weiter für die Kühe interessierte, sondern nur mit den Waisen grasen wollte und ab und zu ein wenig mit ihnen rangelte. Als Enkesha und Kiombo ihn bei Ringkämpfen mit den älteren sahen, war ihnen etwas unheimlich zumute, und sie rannten ein Stück weg. Sonje und Quanza, die gerade auf Kiasa aufpassten, folgten den beiden, um sie zu beruhigen und sie zur Herde zurück zu holen. Auch die Keeper behielten den Bullen im Auge, aber er war sehr freundlich zu allen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 09.06.2021
Mittwoch, 9. Juni 2021
Heute tauchte ein neuer Besucher bei der Waisenherde auf, ein junger Bulle. Kiombo und Maktao fanden das sehr interessant und dachten offenbar, dass er zu den Auswilderern gehörte. Kiombo rannte ihm entgegen, denn auch Murera ging auf ihn zu. Die Keeper riefen sie aber zurück, da sie den Bullen noch nicht kannten und nicht wussten, wie er sich verhalten würde. Kiombo kam brav zurück, aber Murera ließ sich nicht beirren: sie ging entschlossen auf ihn zu und verschwand nach einer Weile mit ihm im Wald. Auch Zongoloni versuchte offenbar, Murera zurück zu holen, aber diese war offenbar sehr zufrieden mit ihrem Begleiter. Erst als es am Abend zurück zu den Stallungen ging, tauchte sie wieder auf! Die anderen waren schon in ihren Gehegen, als sie sich mit ihrem neuen Freund der Auswilderungsstation näherte. Er wollte sie offenbar überreden, mit in den Wald zu kommen, und ein paar Minuten lang schien Murera unentschlossen, was sie tun sollte. Dann sah sie aber Kiasa und ließ den Bullen stehen, um ins Gehege zu eilen und ihre kleine Freundin zu umrüsseln. Ein paar Minuten später tauchten Faraja und Ziwa auf und scheuchten den wilden Bullen, der immer noch außerhalb des Zauns wartete, erst einmal davon.

