Waisenblogs-Beitrag Nursery, 02.01.2021

Samstag, 2. Januar 2021
Naleku und Mukkoka sind weiterhin enge Freunde; sie verbringen viel Zeit miteinander und kommen auch häufig zusammen zu ihren Milchflaschen. Als es heute nach der Mittagsfütterung zurück in den Wald ging, verlor Naleku offenbar Mukkoka aus den Augen. Sie begann, so laut zu trompeten und zu kollern, dass die anderen sie hörten, und Larro kam als erste angerannt, gefolgt von Kiasa. Die Keeper wurden auch aufmerksam, aber als sie nachschauten, hatten Larro und Kiasa schon die kleine Naleku beruhigt und gingen mit ihr zurück zu den anderen. Nach ein paar Minuten tauchte auch Mukkoka auf, der offenbar nicht weit entfernt Futter gesucht hatte. Danach konnten alle fröhlich weiter grasen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 01.01.2021

Freitag, 1. Januar 2021
Kiasa nahm heute wieder ihre Aufgabe als Beschützerin der kleinen Babys sehr ernst und half Ziwadi, die von Naboishu geärgert wurde. Ziwadi hatte nichtsahnend bei Olorien, Kindani, Kinyei und Bondeni gegrast, als Naboishu herbei kam und sie weg schubste. Sofort kam Kiasa angerannt und jagte Naboishu von den Babys weg. Es war als würde sie ihn in eine Ecke schicken, wo er sich schämen sollte, bevor er wieder zur Herde zurück durfte. Als Naboishu weg war, konnte sich Ziwadi wieder in Ruhe der Futterei widmen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 31.12.2020

Donnerstag, 31. Dezember 2020
Der letzte Tag des Jahres brachte noch einmal ausgiebig Regen am frühen Morgen, aber das bedeutete auch, dass die jüngsten Mitglieder der Herde, Olorien, Kindani, Kinyei, Bondeni und Ziwadi noch eine Weile in ihre Decken gekuschelt in ihren Ställen bleiben mussten. Einige andere machten sich nichts aus der Kälte: Mukkoka, Kiasa, Nabulu, Maktao, Maisha, Roho und Naleku konnten es kaum erwarten, hinaus in den Wald zu kommen und sagten sich Guten Morgen. Nur Naboishu und Larro beschwerten sich lautstark über das Wetter, als ihre Gehegetore geöffnet wurden. Als Larro sah, wie Mukkoka fröhlich an ihrem Gehege vorbei lief, wollte sie auch nicht allein zurück bleiben, aber sie zeterte immer noch ordentlich, weil sie nicht über den matschigen und feuchten Boden laufen wollte. Genauso war es mit Naboishu, der seine Nachbarin Nabulu herauskommen sah und es nicht glauben konnte, dass alle draußen im Regen herumrennen wollten! Kleine Elefanten sind wie kleine Kinder: manche planschen vergnügt im Regen, andere wollen lieber nicht nass werden!

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 26.12.2020

Samstag, 26. Dezember 2020
Von allen Elefanten im Waisenhaus ist Roho wahrscheinlich der größte Freund des Schlammbads! Wann immer die Waisen zum Schlammloch kommen, egal ob es bewölkt und kühl oder sonnig und warm ist, rennt Roho sofort hin und wälzt sich wild darin herum. Meistens machen dann auch Maisha und Kiasa mit. Heute flitzte er auch wieder direkt zum Matsch, nachdem er seine Milch getrunken hatte, und sprang hinein. Dann blieb er aber ein wenig stecken, und als Maisha sah, wie er vergeblich versuchte, wieder heraus zu kommen, ließ sie ihre zweite Flasche stehen und lief zu ihm, um ihm auf zu helfen. Sie kam sogar Kiasa zuvor, die sonst sehr schnell bei den kleinen Baby ist, wenn sie Hilfe brauchen, und ging nach erfolgreich abgeschlossener Mission zurück, um den Rest ihrer Milch zu trinken.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 23.12.2020

Mittwoch, 23. Dezember 2020
Draußen im Wald kümmerte sich heute Kiasa um die kleinen Bondeni, Kinyei, Kindani, Ziwadi und Olorien. Nachdem sie lange Zeit um Rohos Zuneigung gebuhlt hat, dieser sich aber nicht von seiner geliebten Maisha abbringen lassen wollte, scheint sie sich jetzt lieber auf Bondeni zu konzentrieren. Auch wenn Kiasa bei den Milchfütterungen immer wieder Ärger macht, ist sie doch ein treusorgendes Mädchen für die jüngeren Mitglieder der Herde. Wann immer eines der Babys ein Problem hat und aufschreit oder um Hilfe ruft, ist sie wie der Blitz zur Stelle – manchmal auch schneller als Maisha oder Nabulu oder sogar die Keeper!