Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.03.2020

Sonntag, 29. März 2020
Mwashoti schien am Vormittag sehr hungrig zu sein. Im Wald suchte er sich nicht einen Zweig nach dem anderen aus, sondern stopfte sich das Grün von den Büschen in den Mund so schnell es ging. Es schien gar nichts mehr hinein zu passen, und er kaute wie ein Weltmeister!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 27.03.2020

Freitag, 27. März 2020
Um das Wasserloch, an dem die Waisen ihre Mittagsmilch bekommen, nisten zurzeit viele Kraniche. Als es heute Zeit für die Fütterung wurde, kam Lima Lima im Eiltempo angerannt und erschreckte dabei all die Vögel am Boden, die daraufhin aufflogen und sich in die Bäume flüchteten. Lima Lima hatte gar nicht gemerkt, dass sie jemanden gestört hatte, und sie drehte sich um, um zu sehen, was da um sie herumgeflattert war. Den Moment nutzte Jasiri, um sie zu überholen, und so schaffte er es als erster zu den Milchflaschen!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 26.03.2020

Donnerstag, 26. März 2020
Am Nachmittag war es sehr heiß, und Murera und Lima Lima führten die Waisen zum Wasserloch, wo sie ein langes und erfrischendes Schlammbad nahmen. Den halben Nachmittag verbrachten sie mit Baden!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 26.03.2020

Donnerstag, 26. März 2020
Shukuru wollte heute für sich allein sein und niemanden um sich haben. Als sie am Morgen aus dem Gehege kam, lief sie eilig in eine Ecke abseits der anderen. Alamaya, der gerade die Paviane von den Luzernenheupellets verscheucht hatte, sah sie und wollte ihr Gesellschaft leisten. Shukuru hatte aber kein Interesse, und jedesmal, wenn er sich ihr näherte, ging sie davon. Schließlich gab Alamaya auf und ging zurück zu den anderen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.03.2020

Mittwoch, 25. März 2020
Alamaya ist in letzter Zeit immer selbstbewusster geworden und fordert immer wieder seine Freunde zu Kräftemessen heraus. Heute Morgen wollte er es mit jedem aufnehmen, an dem er vorbeikam; er nahm sich sogar Quanza vor, die beeindruckende Stoßzähne hat – was ihn aber gar nicht kümmerte! Die beiden rangelten eine Weile miteinander, bis sie von kreischenden Affen unterbrochen wurden und Quanza keine Lust mehr zu haben schien. Als sie davon ging, schloss Alamaya sich Faraja und Ziwa an. Beim Grasen merkte er, dass sich ein paar Büffel in seine Richtung bewegten, und er begann gleich, sie zu verjagen, damit sie nicht näher kamen. Die Büffel machten sich schnell aus dem Staub und schlugen eine andere Richtung ein.