Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 26.01.2020

Sonntag, 26. Januar 2020
Draußen bei Grasen bekam Alamaya heute einen Schrecken, als er eine Hyäne sah. Vermutlich erinnerte er sich daran, wie er vor seiner Rettung von Hyänen angegriffen worden war, die ihn schwer verletzten und ihm den Schwanz abbissen. Er rannte nicht weg, aber schrie laut um Hilfe. Sonje und Murera kamen schnell herbei und schafften es, ihn wieder zu beruhigen und ihm zu versichern, dass keine Gefahr bestand. Die Waisen gingen dann woanders hin, um zu grasen, denn Alamaya war die Gegend, in der er Hyänen vermutete, nicht geheuer.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.01.2020

Samstag, 25. Januar 2020
Als es aufgehört hatte zu regnen, begann Alamaya, sich einige Zweige von den Bäumen abzubrechen. Shukuru entspannte sich unter einem Baum. Da es ziemlich feucht und der Boden rutschig war, hatten Sonje und Murera einige Mühe beim Laufen. Dafür konnten sie in einem schönen Schlammloch baden, das sich bei dem nächtlichen Regen gebildet hatte. Sonje erschrak, als in ihrer Nähe ein großer Baum umfiel, und sie rannte eilig zurück zu den Keepern. Faraja fand das sehr interessant und schaute sich den umgefallenen Baum genauer an – vielleicht würde sich ja etwas leckeres zu fressen daran finden!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.01.2020

Samstag, 25. Januar 2020
Am Morgen regnete es ordentlich, und die Waisen hatte keine so rechte Lust, unter ihren Dächern hervor zu kommen. Die vier Nachteulen ließen sich am Morgen nicht blicken, aber draußen im Wald kam Zongoloni dann aus dem Gebüsch gelaufen und wurde unter großem Hallo von den anderen begrüßt. Die anderen drei folgten kurz darauf, und sie machten sich alle gemeinsam auf zu den Umani-Hügeln.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 23.01.2020

Donnerstag, 23. Januar 2020
Als die Waisen am Morgen herauskamen, waren Zongoloni, Ziwa, Faraja und Ngasha nicht zu sehen. Sie haben es sich zur Angewohnheit gemacht, sich erst später am Morgen draußen im Wald ihren Freunden anzuschließen. Murera ließ sich beim Luzernenheufrühstück einige Zeit und fraß noch ein wenig Grün. Mwashoti hing wie eine Klette an ihr, und Sonje beschloss, auf die beiden zu warten, damit die Herde zusammenbleiben konnte. Draußen im Wald kamen dann Zongoloni und die anderen Nachteulen dazu. Als Mwashoti Zongoloni sah, befürchtete er wohl, dass sie etwas von dem Grün, auf das er gerade ein Auge geworfen hatte, abhaben wollte, und machte sich bereit, es zu verteidigen! Als sie bei ihm angekommen war, schubste er sie weg. Ngasha hielt inne und schaute den beiden interessiert zu; er schien erstaut zu sein, wie ernst Mwashoti das ganze nahm! Faraja graste unterdessen zufrieden; er hatte ein paar saftige Zweige gefunden, deren Rinde er sich schmecken ließ.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.01.2020

Mittwoch, 22. Januar 2020
Die vier Nachteulen, wie die Keeper sie inzwischen nennen, Zongoloni, Ziwa, Faraja und Ngasha, kamen am Morgen nicht zur Fütterung. Zongoloni schloss sich dann am Vormittag beim Grasen der Waisenherde an. Später kamen einige wilde Bullen aus dem Gebüsch, und Ziwa und Faraja waren bei ihnen. Die Bullen hielten aber inne, als Ziwa zu den Waisen ging. Lima Lima ging ihnen ein Stück entgegen, überlegte es sich dann aber anders und kam zurück, um sich davon zu überzeugen, dass die Keeper in Sicherheit waren. Die Keeper zogen sich etwas zurück, damit die Waisen sich in Ruhe mit ihren wilden Freunden treffen konnten, wenn sie wollten.