Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 09.12.2019

Montag, 9. Dezember 2019
Shukuru suchte heute die Nähe der anderen Waisen, was die Keeper etwas überraschte. Besonders mit Quanza verstand sie sich heute prima, und die beiden liefen den ganzen Tag zusammen herum. Als Shukuru im Wald einmal von lärmenden Pavianen umringt war und besorgt kollerte, eilte Quanza ihr zu Hilfe. Die ganze Herde machte sich schließlich daran, die lästigen Affen zu verscheuchen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.12.2019

Sonntag, 8. Dezember 2019
Am Morgen begann es zu regnen, als die Keeper gerade die Tore für die Waisen öffneten. Sonje und Murera hatten keine Lust, in den Regen hinaus zu gehen und kamen erst heraus, als sie sahen, wie Alamaya und Mwashoti aus ihren Gehegen kamen. Shukuru machte einen Schritt hinaus in den Regen und sah so aus, als ob sie es schnell hinter sich bringen wollte! Luzernenheupellets gab es heute keine, denn die Waisen mögen sie nicht, wenn sie nass sind, und lassen sie dann liegen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 07.12.2019

Samstag, 7. Dezember 2019
Die Waisen sahen am Abend auf dem Heimweg erschöpft aus. Diejenigen, denen das Laufen wegen ihrer alten Verletzungen etwas schwerer fällt – Sonje, Murera und Mwashoti – hatten es nicht leicht, mit Lima Limas Tempo mitzuhalten. Quanza bemerkte das und eilte nach vorn, um Lima Lima etwas zu bremsen, damit auch Murera und Sonje eine Chance hatten, hinterher zu kommen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 06.12.2019

Freitag, 6. Dezember 2019
Es regnete heute die meiste Zeit des Tages, und die Keeper mussten noch einmal zurück laufen und Regenmäntel und Schirme holen. Als Lima Lima einen Keeper mit Schirm sah, ging sie zu ihm und versuchte, ihren Kopf unter den Schirm zu stecken! Natürlich geht das nicht mehr so gut wie früher, als sie noch klein war, und der Keeper musste sie weg schieben, damit er weitergehen konnte. Als der Regen nachließ, badeten die Waisen noch im großen Schlammloch – offenbar dachten sie, dass es jetzt auch nichts mehr ausmachen würde, wenn sie noch nasser werden.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 05.12.2019

Donnerstag, 5. Dezember 2019
Murera und Alamaya sind in letzter Zeit unzertrennlich. Wenn man Alamaya sieht, weiß man, dass Murera – und manchmal auch Sonje – nicht weit sein kann. Heute Morgen schickten die Waisen sich an, zeitig zu den Umani-Hügeln zu gehen. Murera vergewisserte sich, dass es allen gut ging, bevor sie sich an den Aufstieg machten. Sie legten ihren Rüsseln liebevoll auf Mwashoti ab und kollerte dann zufrieden. Auf dem Weg nach oben erschreckten ein paar Antilopen, die aus den Büschen gesprungen kamen, die Waisen, und auch die Paviane machten Lärm. Die Elefanten ließen sich aber nicht abhalten und gingen weiter nach oben, wo sie dann auch viel leckeres und frisches Grün fressen konnten.