Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 05.12.2019

Donnerstag, 5. Dezember 2019
Murera und Alamaya sind in letzter Zeit unzertrennlich. Wenn man Alamaya sieht, weiß man, dass Murera – und manchmal auch Sonje – nicht weit sein kann. Heute Morgen schickten die Waisen sich an, zeitig zu den Umani-Hügeln zu gehen. Murera vergewisserte sich, dass es allen gut ging, bevor sie sich an den Aufstieg machten. Sie legten ihren Rüsseln liebevoll auf Mwashoti ab und kollerte dann zufrieden. Auf dem Weg nach oben erschreckten ein paar Antilopen, die aus den Büschen gesprungen kamen, die Waisen, und auch die Paviane machten Lärm. Die Elefanten ließen sich aber nicht abhalten und gingen weiter nach oben, wo sie dann auch viel leckeres und frisches Grün fressen konnten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 04.12.2019

Mittwoch, 4. Dezember 2019
Zongoloni und die älteren Jungs ließen sich heute auch zur Mittagsmilch nicht blicken, und die Keeper machten sich schon langsam Sorgen. Sie gingen im Wald zu der Stelle, an der sie die vier vermuteten. Lima Lima war wie immer sehr hilfreich und spürte sie im Wald auf. Alamaya, Mwashoti und Sonje freuten sich sehr, sie zu sehen und begrüßten sie mit viel Getöse und Getröte.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 03.12.2019

Dienstag, 3. Dezember 2019
Zongoloni hat sich offenbar dauerhaft den drei jungen Bullen Ziwa, Faraja und Ngasha angeschlossen und bleibt jetzt auch tagsüber meistens bei ihnen. Vielleicht war sie der Meinung, die Jungs brauchten eine Leitkuh! Elefantenherden werden schließlich immer von einer Matriarchin angeführt, und sie hat die drei sehr gut im Griff. Mit der Zeit werden sich die Bullen allerdings von der Herde verabschieden, wenn sie älter werden. Heute kam die kleine Ausreißergruppe nicht rechtzeitig zum Luzernenheufrühstück, und sie bekamen auch keine morgendliche Flasche. Dafür schlossen sie sich den anderen aber beim Schlammbad an, wo sie alle viel Spaß hatten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.12.2019

Montag, 2. Dezember 2019
Zwei wilde Bullen näherten sich den Waisen, und sie schienen sehr freundlich zu Faraja und den anderen älteren Jungs zu sein. Vermutlich waren es zwei der wilden Artgenossen, mit denen sie sich in den Nächten draußen im Wald angefreundet haben.