Samstag, 23. November 2019
Die älteren Jungs und Zongoloni kamen am Morgen, um ihre Flaschen zu trinken, und gingen dann gleich wieder zurück in den Wald. Jasiri bliebt lieber bei der Waisenherde und hilft den Mädchen, sich um die jüngeren Bullen Mwashoti und Alamaya zu kümmern. Zongoloni hat es gerade immer sehr eilig, nach der Fütterung wieder zu verschwinden. Quanza und Lima Lima dagegen zeigen kein Interesse, mit draußen herum zu stromern, sondern bleiben bei Jasiri, Murera und Sonje. Die vier Ausreißer gehen ihrer eigenen Wege und leisten den anderen nur gelegentlich beim Grasen Gesellschaft – bei der Mittagsfütterung am Schlammbad stehen sie allerdings meistens bereit!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 21.11.2019
Donnerstag, 21. November 2019
Zongoloni ist jetzt auf den Geschmack gekommen und geht gern abends mit den Jungs wieder hinaus in den Wald. Es scheint ihr in Ziwas kleiner Ausreißerherde zu gefallen. Vermutlich wird es nicht mehr lange dauern, bis die sie und die jungen Bullen echte Ex-Waisen geworden sind und wieder in der freien Wildnis leben.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 20.11.2019
Mittwoch, 20. November 2019
Alamaya war am Morgen ungewöhnlich ruhig, was Sonje offenbar beunruhigte – sie ging immer wieder zu ihm, um nachzusehen, was los war. Nachdem die Waisen aus ihren Gehegen gekommen war, setzte er sich plötzlich hin, und alle – Keeper wie Waisen – rannten besorgt zu ihm. Murera und Zongoloni bemühten sich, ihm wieder auf die Beine zu helfen, und als er wieder stand, bemerkten die Keeper, dass er sich wohl am Bein verletzt hatte. Er schien sich am Tag zuvor auf den schroffen Felsen das Bein etwas ausgerenkt zu haben und humpelte ein wenig. Er ließ es sich aber nicht nehmen, mit den anderen mit in den Wald zu kommen. Lima Lima, Murera und Quanza begleiteten ihn, während Shukuru mit einem der Keeper vorneweg ging.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 18.11.2019
Montag, 18. November 2019
Am Vorabend war Zongoloni den Jungs hinaus in den Wald gefolgt. Ziwa hatte sich offenbar nicht weiter darum gekümmert, dass Zongoloni auch mit von der Partie war, und war los gestürmt wie immer. So musste wohl Zongoloni sich ordentlich beeilen, um nicht abgehängt zu werden. Noch dazu hatte es stark geregnet, und als die Abenteurer am Morgen zurückkamen, sah sie sehr müde aus. Ihre ganze Matsch-Schicht war vom Regen herunter gewaschen, und den Tag über blieb sie dicht bei den Keepern und den jüngeren Waisen. Als sie am Abend alle nach Hause kamen, schlief sie als erste ein und hatte einiges an Schlaf nachzuholen!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 17.11.2019
Sonntag, 17. November 2019
Seit Faraja, Ziwa und Ngasha häufig ihre Nächte draußen im Wald verbringen, teilen sich die Waisen in der Regel in zwei Gruppen auf. Die drei Jungs kommen abends, um eine Milchflasche zu trinken, bevor sie wieder hinaus in den Wald gehen. Die anderen kommen dann mit Sonje, Mwashoti und Alamaya zurück. Die Bullen wissen schon, dass sie besser nicht zu weit weg laufen sollten, wenn sie morgens wieder Milch bekommen wollen. Sie machen sich an einem Plätzchen nicht weit von der Auswilderungsstation breit, und am darauffolgenden Morgen stehen sie am Tor bereit, wenn die Keeper es öffnen.

