Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.10.2019

Samstag, 19. Oktober 2019
Als die Waisen zur mittäglichen Fütterung kamen, sahen sie sehr durstig aus. Shukuru kam als erste angerannt und ließ die anderen hinter sich. Mwashoti, Alamaya und Zongoloni kamen ein paar Minuten danach, und Shukuru, die inzwischen fertig getrunken hatte, ging schon einmal zum Wasserloch, während die anderen noch mit ihrer Milch beschäftigt waren, um den raufenden Jungs aus dem Weg zu gehen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 18.10.2019

Freitag, 18. Oktober 2019
Alamaya und Mwashoti stritten sich in der Nacht um das Wasser in ihren Tränken. Alamaya bediente sich an Mwashotis Wasser, und als dieser sah, wie der Wasserspiegel in seiner Tränke immer weiter sank, stieß er heftig gegen die Holzpfosten zwischen den Gehegen, um Alamaya davon abzuhalten und ihn dazu zu bringen, sein eigenes Wasser zu saufen. Die beiden machten so viel Lärm, dass die Keeper herauskamen und beruhigend auf sie einreden mussten. Mwashoti hörte schließlich auf zu zetern, und Alamaya beruhigte sich daraufhin auch wieder. Da erst bemerkte er, dass sich hinter seinem Rücken Shukuru an einigen Zweigen seines Grünfutters bedient hatte!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 17.10.2019

Donnerstag, 17. Oktober 2019
Murera und Sonje kamen am Morgen aus ihrem Gehege und gingen schnurstracks zu den Luzernenheupellets. Jasiri und Faraja kamen dazu, aber begannen erst einmal ein ausführliches Kräftemessen. Quanza und Lima Lima schienen zu überlegen, wie sie die beiden besänftigen konnten, ohne selbst Opfer der Rowdys zu werden. Murera kümmerte sich nicht um die raufenden Jungs, sondern ging zu einer Stelle, an der die wilden Elefanten in der Nacht große Äste der Gelbfieber-Akazien liegen gelassen hatten. Zusammen mit Mwashoti ließ sie sich die Leckerbissen schmecken, und als sie fertig waren, kollerte sie Mwashoti zu, bevor alle zu den Wasserquellen aufbrachen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.10.2019

Dienstag, 15. Oktober 2019
Am Morgen machten sich Ziwa, Faraja und Ngasha gleich wieder auf in den Wald, noch bevor der Rest der Herde soweit war. Sie gingen in Richtung des Kenze-Gebiets, und als Zongoloni und Quanza ihnen folgen wollten, wurden sei von Sonje und Shukuru zurück gerufen. Sonje scheint klar zu sein, dass die Mädchen Probleme haben werden, abends den Weg zurück nach Hause zu finden. Vor ein paar Tagen war Lima Lima von einer Herde wilder Elefanten zur Auswilderungsstation zurückgebracht worden, und sie sah sehr erschöpft aus und freute sich, wieder bei ihren Kollegen zu sein. Ziwa und die älteren Jungs dagegen sind manchmal mehrere Tage hintereinander unterwegs. Die Keeper sind sehr stolz, dass ihre Schützlinge bald wieder völlig unabhängig in der Wildnis leben können.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.10.2019

Montag, 14. Oktober 2019
Nachdem die Keeper am Mittag fertig gegessen hatten, riefen sie die Waisen, um mit ihnen in den Wald zurück zu gehen. Faraja und Ziwa waren schon in Richtung der Chyulu-Berge aufgebrochen, bald gefolgt von den anderen älteren Jungs. Sie kamen den ganzen Nachmittag bis zum Abend nicht wieder zurück. Ziwa, Ngasha und Jasiri werden immer unabhängiger und verbringen immer mehr Zeit ohne die Waisenherde und weg von den Stallungen.