Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.10.2019

Mittwoch, 2. Oktober 2019
Als die Waisen vom Wasserloch zurück in Richtung der Chyulu-Berge gingen, trafen sie auf eine wilde Herde mit ganz kleinen Kälbern. Die Babys taten sich schwer, bergauf zu klettern, und kamen nur langsam voran. Sonje ging zu einem von ihnen und wollte ihm wohl helfen, aber dem kleinen Kalb kamen die Waisen wohl spanisch vor, und es versteckte sich lieber bei seiner Mutter.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 01.10.2019

Dienstag, 1. Oktober 2019
Nach der mittäglichen Milchfütterung wollten die Waisen gar nicht ins Schlammbad, sondern stellten sich nur an den Waldesrand und warteten, bis die Keeper mit ihrem Mittagessen fertig waren. Nur Shukuru war ganz wild darauf, ins Wasserloch zu gehen; sie begann, sich den Schlamm auf Kopf und Brust zu spritzen und rollte sich schließlich komplett im Matsch herum.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 30.09.2019

Montag, 30. September 2019
Jasiri und Faraja belebten heute ihre alte Rivalität wieder. Faraja hatte ein paar leckere Zweige gefunden, und er ging damit zu Jasiri hinüber. Der versuchte erst, sie ihm wegzunehmen, und dann drehte er sich um und griff nach Farajas Schwanz, wie er es früher immer getan hatte. Faraja ist allerdings nicht mehr der kleine Junge, der er einmal war, und wehrte sich, um nicht in den Schwanz gebissen zu werden. Die beiden rangelten eine gefühlte Ewigkeit miteinander, und Faraja hielt sich tapfer gegen Jasiri. Irgendwann hatte er ihn sogar zu Boden gerungen, als Jasiri im Matsch ausgerutscht war. Diese Gelegenheit ließ sich Faraja nicht entgehen, und er kletterte auf Jasiri herum, sodass dieser nicht mehr aufstehen konnte. Lima Lima und Zongoloni mussten dazukommen und die beiden Streithähne trennen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.09.2019

Sonntag, 29. September 2019
Am Abend blieben Ziwa und Faraja wieder draußen bei ihren wilden Freunden. Spät in der Nacht kamen sie dann zur Auswilderungsstation zurück und wurden von den Keepern der Nachtschicht herein gelassen. Milch gab es allerdings keine mehr, doch das schien sie auch nicht weiter zu kümmern – sie geduldeten sich bis zum Morgen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.09.2019

Sonntag, 29. September 2019
Murera und Sonje begrüßten heute einige wilde Elefanten, darunter auch etliche neue Gesichter. Als die Bullen so aussahen, als ob sie Murera herumschubsen wollten, hielt sie sich lieber fern von ihnen. Als sie dann wieder weg waren, wolle Murera ihre besten Freunde Shukuru, Mwashoti und Sonje zusammensammeln. Sonje war allerdings ein Stück mit den Bullen mitgegangen.