Dienstag, 16. Juli 2019
Zongoloni und Jasiri waren heute unzertrennlich, was die Keeper etwas überraschte. Sie liefen den ganzen Tag zusammen herum und setzten sich von den anderen ab, um ihrer eigenen Wege zu gehen. Als die Keeper sie riefen, dauerte es eine Weile, bis sie schließlich zusammen mit Mwashoti aus dem Wald kamen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.07.2019
Montag, 15. Juli 2019
Am Vorabend überredete Ziwa seinen Kumpel Ngasha, über Nacht draußen in der Wildnis zu bleiben. Er versucht in letzter Zeit häufig, mit ein paar wilden Freunden durchzubrennen, aber bisher hat es noch nie so richtig geklappt. Faraja wollte er auch überzeugen, aber seit dieser einmal mit wilden Bullen mitgegangen war, die ihn dann im Wald allein ließen, ist er gar nicht mehr so unabhängig. Die beiden Tag ohne seine geliebte Milch haben ihn abgeschreckt, und er ist in letzter Zeit sehr anhänglich. Ziwa und Ngasha dagegen ließen am Abend die Milch aus; als die Keeper aber am nächsten Morgen frische Milch zubereiteten, tauchte Ziwa draußen am Zaun auf, und auch Ngasha ließ nicht lange auf sich warten – sie waren sehr darauf bedacht, nicht noch mehr Milch zu verpassen!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.07.2019
Sonntag, 14. Juli 2019
Die großen Jungs Faraja, Ngasha und Ziwa gerieten sich am Morgen gleich in die Wolle, weil die Laderampe, an der sie sich alle kratzen wollten, nicht groß genug war! Während sie miteinander rauften, kam ein Buschbock vorbei gerannt, und streifte offenbar Faraja leicht, der sich daraufhin wunderte, was das gewesen sein könnte. Damit waren die Rangeleien beendet, und es konnte in Richtung der Quellen losgehen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.07.2019
Samstag, 13. Juli 2019
Faraja und Ziwa liefen früh am Morgen gleich wieder in den Wald, ohne Luzernenheupellets zu fressen – sie blieben nur, um ihre Flaschen auszutrinken! Ziwa hatte am Tag zuvor leckeres Grün gefunden und wollte es offenbar Faraja zeigen. Ngasha überlegte, ob er ihnen hinterher laufen sollte, genehmigte sich dann aber doch erst noch ein paar Pellets. Murera warnte Jasiri laut kollernd, Mwashoti nicht zu ärgern, der seine eigenen Pellets futterte. Sie hat immer ein wachsames Auge auf ihren Liebling Mwashoti. Als es hinaus in den Busch ging, übernahmen Zongoloni, Quanza und Lima Lima das Kommando und brachten die Herde zu den Kenze-Hügeln, wo es jede Menge Vegetation zu fressen gibt.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 12.07.2019
Freitag, 12. Juli 2019
Sonje bekam es heute bei den Chyulu-Bergen wieder mit den wilden Elefanten zu tun, und beim wegrennen schien sie sich wieder das Bein verrenkt zu haben. Murera verschwand eilig mit Mwashoti, und Sonje, die in eine andere Richtung vor den Bullen weggerannt war, tauchte humpelnd und sehr langsam laufend wieder auf. Am Wasserloch schien ihr das Bein immer noch weh zu tun, und die Keeper holten das schmerzlindernde Spray. Später lief sie wieder besser, und am Abend sah sie zufrieden aus, als sie nach Hause kam, an der Tränke noch etwas Wasser soff und dann in ihr Gehege ging.

