Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.03.2019

Freitag, 29. März 2019
Shukuru stellt sich normalerweise ganz schön an, wenn sie ihre Medizin bekommen soll, aber heute war sie die Ruhe selbst. Als sie zwei Keeper mit einer Spritze in der Hand in ihr Gehege kommen sah, blieb sie ganz still stehen und wartete geduldig ab, bis alles vorbei war. Nicht so bei Alamaya! Er ließ die Keeper spüren, dass er gar nicht einverstanden war, eine Spritze in den Hintern zu bekommen! Shukuru futterte dann den ganzen Tag fleißig und suchte sich etliche leckere grüne Zweige aus.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 28.03.2019

Donnerstag, 28. März 2019
Murera genoss heute die Zeit am Wasserloch; sie wartete ab, bis die anderen ihr Bad beendet hatten und rollte sich dann lange herum und spritzte mit Matsch. Schließlich kam sie heraus und ging zum Staubbad. Dort blies sie jede Menge Erde in die Luft, sodass alles in eine rote Wolke eingehüllt war und die Keeper die anderen kaum noch sehen konnten! Zongoloni schuffelte sich den Bauch an Alamaya, der aber gar nicht begeistert war, dass die schwere Zongoloni auf ihm lag. Er schrie um Hilfe, und Sonje kam herbei geeilt, um nach dem Rechten zu sehen. Erst als Alamaya noch etwas mehr gejammert hatte und die anderen auch angerannt kamen, stand Zongoloni auf und lief davon, ohne sich irgendwelcher Schuld bewusst zu sein.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 27.03.2019

Mittwoch, 27. März 2019
In der Nacht wurde Lima Lima wieder ungeduldig und schien aus ihrem Gehege heraus zu wollen – sie rüttelte an den Wänden und an der Tür. Quanza konnte es nicht verstehen, denn sie weiß, dass sie in der Nacht in ihrem Gehege am besten aufgehoben sind. Sie versuchte, Lima Lima davon abzuhalten, an die Wänden zu stoßen, aber Lima Lima gab keine Ruhe. Am Ende hatte sie ein paar der massiven Holzpfosten lose gerüttelt und mit dem Rüssel ihr Namensschild heruntergeworfen!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.03.2019

Montag, 25. März 2019
Beim Schlammbad stellten die Waisen fest, dass sich die wilden Elefanten in der Nacht dort gewälzt und sich anschließend eingestaubt haben mussten. Während Faraja sich rundum mit Matsch bedeckte, gingen Sonje und Murera den Pfad entlang, den die wilden Elefanten vermutlich genommen hatten, und folgten ihrem Geruch. Als sich die Waisen dann im Schatten eines großen Baumes ausruhten, tauchte eine große Büffelherde auf, die ebenfalls Schatten suchte. Sonje brachte daraufhin ihre Schützlinge von den Büffeln weg, hin zu einem anderen schattigen Plätzchen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 23.03.2019

Samstag, 23. März 2019
Mwashoti bekam heute Ärger mit Alamaya, als er versehentlich dessen Schwanzstummel berührte. Wie üblich wurde Alamaya sehr ärgerlich, und zwischen den beiden, die eigentlich Freunde und Stallnachbarn sind, brach ein Streit aus. Murera musste einschreiten und die beiden bremsen, denn Alamaya ist der kräftigere, und Murera war besorgt, dass er Mwashoti wehtun könnte. Bei der Milchfütterung standen sie sich dann wieder gegenüber, und es sah so aus, als wollte Alamaya seinen Kollegen wieder herausfordern. Mwashoti ließ sich aber nicht darauf ein und ging stattdessen zum Wasserloch, wo alle schön spielten.