Mittwoch, 1. August 2018
Viele wilde Elefanten mit kleinen Kälbern besuchten am Morgen das Wasserloch an den Stallungen. Es wurde getrötet und in den Büschen raschelte es unentwegt. Lima Lima, die immer die aufmerksamste von allen ist, hatte sie zuerst bemerkt. Die wilde Herde wusste nicht so recht, was sie von den Keepern halten sollte, aber nachdem sie überzeugt waren, dass von ihnen keine Gefahr ausging, ließen sie den Waisen ihren Platz, bevor sie selbst zum Saufen kamen. Die kleinen Kälber durften zuerst ans Wasser, denn sie sahen sehr durstig aus. Als Ziwa und Faraja ihre wilden Artgenossen witterten, streckten sie ihre Rüssel nach ihnen aus, um sie besser wahrnehmen zu können. Als die Elefanten ihren Durst gelöscht hatten, machten sie sich wieder auf den Weg, mit den kleinen Babys unter den Bäuchen ihrer Mütter.
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 31.07.2018
Dienstag, 31. Juli 2018
Mwashoti zwischen Murera und Sonje
Jasiri futtert Luzernenheupellets
Faraja rangelt mit Lima Lima
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 31.07.2018
Dienstag, 31. Juli 2018
Es war den ganzen Tag kühl, und am Heimweg am späten Nachmittag sahen alle Waisen sehr müde aus. Shukuru löste Mwashoti an der Spitze der Herde ab, als sie zu ihren Milchflaschen nach Hause gerannt kamen. Nachdem sie alle ihre Milch getrunken hatten, schaute Alamaya zwischen den Holzpfosten hindurch ins Gehege von Murera und Sonje. Murera kollerte allen ihren Schützlingen zu, die kollernd antworteten. Ein Dikdik stand am Tor und wollte hereingelassen werden, und die Elefanten waren sehr erstaunt – mit so einem Besuch hatten sie offenbar nicht gerechnet. Sie protestierten trötend und waren nicht damit einverstanden, dass um diese Zeit noch jemand hereingelassen wird!
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 30.07.2018
Montag, 30. Juli 2018
Alamaya im Wald
Zongoloni grast in den Büschen
Quanza beim Grasen
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 30.07.2018
Montag, 30. Juli 2018
Am Morgen hielten alle die Augen offen, ob Osama noch in der Nähe war. Die Keeper verließen sich auf Lima Lima, die sich gut überlegt, wohin es gehen soll. Zongoloni und Quanza halfen ihr heute, denn Sonje schien unruhig – vielleicht wegen ihres wilden Verehrers. Quanza und Zongoloni führten die anderen zu den Wasserquellen, wo sie soffen. Faraja und Jasiri bekamen die Hitze zu spüren und kühlten sich im Wasser ab. Die Krokodile, die sich sonnten, flüchteten sich ins Wasser, damit sie nicht von den Elefanten zertrampelt werden würden.

