Dienstag, 23. Februar 2021
Wenn Zongoloni die Waisenherde besucht, müssen die Keeper immer gut aufpassen, dass nicht Enkesha mit ihr durchbrennt. Zongoloni nimmt sie immer gerne mit auf ihre Spaziergänge, aber Enkesha ist noch zu jung, um schon mit auszuwildern, und braucht noch ihre Milch! Sie ist im Moment bei der Herde noch besser aufgehoben. So bemühen sich die Keeper immer, wenn sie sehen, dass Enkesha ihrer besten Freundin Zongoloni hinterher läuft, sie zurück zu Shukuru und Quanza zu rufen, damit die beiden wieder auf sie aufpassen können.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.02.2021
Montag, 22. Februar 2021
Shukuru zog sich, nachdem sie ihre mittägliche Milchflasche geleert hatte, wieder in ihre Lieblingsecke zurück, wurde dann aber von den Keepern zurückgerufen, die eine Büffelherde auf dem Weg zum Wasserloch erspäht hatten. Mwashoti und Alamaya waren noch nicht fertig mit dem Schlammbad, und so trompeteten sie den Büffeln entgegen, um sie zu verscheuchen. Diese ließen sich davon aber nicht beeindrucken! Also riefen die beiden Jungs noch Ziwa und Faraja zu Hilfe, und als die Büffel die beiden größeren Bullen sahen, machten sie sich doch davon. So konnten die Waisen noch in Ruhe ihr Bad im Wasserloch genießen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 20.02.2021
Samstag, 20. Februar 2021
Am Morgen machten sich alle über die Luzernenheupellets her, außer Murera, Lima Lima und Quanza, die noch an Luggards Gehege standen und auf ihn warteten. Plötzlich tauchte Ngasha auf und rannte geradewegs auf Murera zu, die natürlich sofort erkannte, was er vorhatte – er wollte auf ihr herumklettern! Sie trompetete laut um Hilfe, und die Keeper eilten herbei, um den frechen Bullen von ihr abzubringen. Murera ging dann mit Luggard Pellets fressen. Zongoloni plauderte derweil mit Enkesha, und Ziwa bekam die Aufgabe aufzupassen, dass Ngasha oder einer der anderen Jungs niemanden ärgerte.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 18.02.2021
Donnerstag, 18. Februar 2021
Ngasha und Faraja verwickelten sich heute in einen verbissenen Ringkampf, bei dem die beiden es ernst zu meinen schienen. Sie sind von klein auf gute Freunde und Stallnachbarn gewesen, aber jetzt, wo sie in der Wildnis leben und langsam erwachsene Bullen werden, haben sie auch einmal eine Meinungsverschiedenheit – vielleicht wegen einer wilden Kuh, der sie schöne Augen machen wollten! Ngasha kommt normalerweise gegen Faraja nicht an, denn dieser ist größer und stärker und hat sich offenbar von seinen wilden Freunden schon etliche Tricks und Ringkampftechniken abgeschaut. Die beiden Bullen rangelten eine ganze Weile und Ngasha hielt sich tapfer, aber schließlich musste er klein beigeben und wurde von Faraja zu Boden gerungen. Zongoloni und Sonje eilten zu ihm, um ihn zu trösten, und sie berüsselten ihn ausgiebig. Sonje schien ihn animieren zu wollen aufzustehen, und schließlich rappelte er sich wieder auf und folgte Faraja zum Wasserloch. Dort kühlte dieser sich nach dem Gerangel ab, und die beiden schienen wieder Frieden zu schließen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 17.02.2021
Mittwoch, 17. Februar 2021
Es war ein verregneter Morgen, und die beiden jüngsten, Enkesha und Luggard, hatten keine Lust, ihre trockenen Gehege zu verlassen. Enkesha überlegte es sich aber schnell anders, als sie Zongoloni am Tor sah – plötzlich kam sie aus ihrem Abteil geschossen, um ihr Hallo zu sagen!

