Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 20.07.2017

Donnerstag, 20. Juli 2017
Die Mittagsfütterung wurde heute unterbrochen von ein paar wilden Elefanten, die sich der Waisenherde näherten! Alle waren erstaunt, als sechs wilde Elefanten auf die Stelle zugingen, wo die Waisen gefüttert werden, als sie gerade ankamen. Lima Lima kam wie immer angerannt und wollte ihren Anteil austrinken, bevor die anderen da waren. Zongoloni und Alamaya hielten an und schauten, was die Keeper machten – sie passten auf, dass sie immer in ihrer Nähe waren. Murera hielt auch Abstand und stellte die Ohren auf – sie wusste nicht so recht, was sie tun sollte. Mwashoti und Sonje, die bei ihr gegangen waren, hielten auch an und gingen dann zu den Keepern, die sie heranriefen. Ziwa war abenteuerlustig und hörte nicht auf die Keeper, sondern wollte zu den wilden Elefanten beim Staubbad gehen, um sie kennenzulernen. Die jüngeren der wilden Gruppe waren aber nicht interessiert und schoben ihn dorthin zurück, wo Murera, Sonje und Mwashoti standen und abwarteten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.07.2017

Mittwoch, 19. Juli 2017
Als es Zeit für die Mittagsfütterung und das Schlammbad war, kamen die Babys zum Wasserloch und warteten auf ihren Anteil. Mwashoti griff nacheinander nach seinen Flaschen und ging dann zum Wasserloch, um Wasser zu saufen. Keiner der Waisen ging aber heute baden, denn als sie das Wasser mit ihren Rüssel testeten, war es ihnen zu kalt. Stattdessen entspannten sie sich nur etwas im Schatten der Bäume, während sie darauf warteten, dass die Keeper ihr Mittagessen beendeten und sich ihnen wieder anschlossen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.07.2017

Mittwoch, 19. Juli 2017
Heute waren Jasiri, Faraja und Ziwa sehr ungezogen und ignorierten die Rufe und Anweisungen der Keeper. Sie liefen vor den Keepern weg, ohne dass sie wussten, was die Keeper überhaupt wollten. Mwashoti und Alamaya gingen zu den Keepern und fanden sie bei ein paar Akazienschoten, die in der Nacht heruntergefallen waren. Sie hoben sie auf und freuten sich sehr über die Leckerei. Murera und Sonje schlossen sich ihnen an und zusammen schüttelten sie die drei Äste noch weiter, damit mehr Schoten herunterfielen. Es dauerte nicht lange, bis auch Meerkatzen, Paviane und Buschböcke dazugekommen waren, weil sie auch die leckeren Schoten fressen wollten. Als die drei frechen Jungs sahen, was Murera und Sonje taten, kamen sie doch dazu und nahmen sich auch ein paar der leckeren Naschereien. Murera sah das und jagte sie davon, weil sie die Schoten für die Babys gesammelt hatte. Die drei großen Jungs wollten sich nicht mit Murera anlegen und brachen zu den Weidegründen auf, wo sich ihnen der Rest der Gruppe später anschloss.