Samstag, 15. Juli 2017
Das kühle Wetter machte es heute den Waisen nicht leicht, den Morgen zu genießen. Alamaya und Mwashoti gingen zu den beiden Leitkühen, um sich wärmen zu lassen. Lima Lima schloss sich Alamaya an, und als auch noch Zongoloni kam, begann er, diese zu schubsen. Zongoloni dachte, er wollte spielen, und rangelte fröhlich mit ihm. Mwashoti stellte sich bei Murera und Sonje unter den Bauch, damit er warm blieb. Auch die Keeper mussten sich warm anziehen, als sie die Umani-Hügel hinauf wanderten. Murera hatte allerdings keine Lust zu klettern. Etliche wilde Tiere waren zu hören, aber es war schwierig herauszufinden, welche Tiere es waren. Die Keeper sahen nur einen Hadada-Ibis, und Lima Lima kam, um sie zu warnen, wie sie es immer tut, wenn sie meint, dass Gefahr droht.
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 14.07.2017
Freitag, 14. Juli 2017
Faraja spielt auf dem Boden
Die Waisen im freien Gelände beim Schlammloch
Rangelnde Waisen
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.07.2017
Freitag, 14. Juli 2017
Lima Lima und ihre Freundin Zongoloni rannten heute zu den Wasserquellen, und die Keeper fragten sich, warum sie es so eilig hatten. Sie dachten, sie wären sehr durstig, aber als sie ankamen, soffen sie nicht, sondern standen nur herum und warteten auf die anderen. Alamaya und Quanza wollten nicht hinterher kommen, bevor Sonje zum Aufbruch gekollert hatte. Schließlich standen Lima Lima und Zongoloni da wie bestellt und nicht abgeholt – also kamen sie zurück zu ihren Freunden, und sie gingen alle in eine andere Richtung. In den Bäumen machten heute die Paviane mit ihren Babys jede Menge Lärm, sodass die Waisen immer wieder erschrocken zu den Keepern gelaufen kamen und beruhigt werden mussten.
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 13.07.2017
Donnerstag, 13. Juli 2017
Sonje spielt
Die Waisen draußen im Busch
Die Waisen saufen am Abend noch einmal Wasser
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.07.2017
Donnerstag, 13. Juli 2017
Ziwa war durstig, als es am Morgen in den Wald ging, und marschierte noch einmal an der Tränke vorbei. Ngasha kam ihm hinterher und schubste ihn aus dem Weg, bevor er schnell wegrannte, damit er nicht selbst in die Tränke geschubst werden würde. Die Babys gingen dann auf den Umani-Hügel, wo es viel frisches Grün gibt, bevor sie zur Fütterung zum Wasserloch bei der Lodge zurückkamen. Dort stand ein sehr großer wilder Bulle, der wie ein alter Freund mit ihnen Wasser soff, während die Keeper aus der Ferne zusahen. Nur Faraja und Jasiri trauten sich an ihn heran, aber nachdem sie gesehen hatten, wie groß er war, scheuten sie sich davor, ihn zum Rangeln herauszufordern.

