Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.11.2020

Sonntag, 29. November 2020
Ziwa und Jasiri kamen heute zu Besuch, und als Jasiri nach spielen zumute war, suchte er sich ausgerechnet Murera aus. Er kletterte auf ihren Rücken, aber Murera war nicht begeistert und versuchte, ihn davon abzuhalten. Jasiri ließ allerdings nicht so leicht locker, und es mussten erst Mwashoti und Ziwa dazukommen, die gesehen hatten, dass Murera ihn loszuwerden versuchte, und ihm laut zukollern, damit er aufhörte. Murera zog sich wieder zu ihrem Schützling Luggard zurück, der schon etwas beunruhigt schien von dem ganzen Gekoller, Getröte und Gerenne; aber er war froh, seine Adoptivmama wieder zu haben! Im Wald trompetete Lima Lima dann los, als sie wilde Elefanten gewittert hatte. Die Keeper waren schon ein wenig beunruhigt, aber dann sahen sie, dass Faraja und Ziwa die wilden Bullen freundlich begrüßten und schlossen daraus, dass sie sie offenbar schon kannten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.11.2020

Sonntag, 29. November 2020
Auch Quanza übernimmt jetzt gelegentlich die Rolle des Kindermädchens für Luggard. Wenn Murera und Lima Lima sich im Wasserloch tummeln, dann wechselten sie sich bisher immer ab, und eine von ihnen blieb immer bei Luggard. Jetzt, wo auch Quanza sich um Luggard kümmert, können sie sich beide nach Herzenslust im Schlamm wälzen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 28.11.2020

Samstag, 28. November 2020
Shukuru und Enkesha begleiteten heute Luggard. Die beiden Mädchen schienen viel Spaß dabei zu haben, sich um ihn zu kümmern, und Luggard genoss die Aufmerksamkeit, die er von ihnen bekam.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 28.11.2020

Samstag, 28. November 2020
Mwashoti, Alamaya und Ngasha waren heute kaum zu bremsen, und sie gingen tief in den Wald hinein und kümmerten sich nicht weiter um die anderen. Den ganzen Vormittag futterten sie im dichten Grün, bis Alamaya und Ngasha nach der Mittagsfütterung ihrer eigenen Wege gingen und Mwashoti bei der Herde ließen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 27.11.2020

Freitag, 27. November 2020
Am Abend war lautes Trompeten aus dem Wald rund um die Auswilderungsstation zu hören, und Zongoloni und die drei Jungs Faraja, Jasiri und Ziwa tauchten auf. Offenbar wollten sie sich schon ankündigen, denn auch Alamaya und Ngasha waren da. Murera wusste erst nicht so recht, was los war, aber als sie ihre Freunde sah, antwortete sie trompetend, und die Keeper freuten sich, einmal wieder alle ihre Schützlinge zusammen zu sehen! Zur Feier des Tages holten sie einen Haufen Luzernenheupellets, und die Waisen konnten sich diese schmecken lassen. Quanza schien sich besonders zu freuen, Zongoloni wiederzusehen. Als die Sonne untergegangen war, verabschiedeten sich die Auswilderer wieder und gingen auf die Suche nach ihren wilden Freunden. Die noch nicht ausgewilderten Waisen zogen sich in ihre Gehege zurück und konnten zufrieden schlafen gehen.