Dienstag, 13. Oktober 2020
Alamaya schloss sich heute der Waisenherde an und brachte wieder ein paar wilde Freunde mit. Er wollte sie offenbar mit Shukuru bekanntmachen, die aber alles daransetzte, ihnen aus dem Weg zu gehen. Als Sonje sah, dass er nicht locker lassen wollte, ging sie zu ihm hinüber und nahm ihn zum Grasen an ein Plätzchen in genügender Entfernung zu Shukuru mit, damit diese ihre Ruhe hatte. Auch Zongoloni kam aus dem Gebüsch und ging geradewegs zu Enkesha, um sie zu begrüßen. Die beiden freuten sich sehr sich wiederzusehen und gingen gemeinsam grasen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 11.10.2020
Sonntag, 11. Oktober 2020
Als die Waisen am Abend nach Hause kamen, schlossen sich ihnen Zongoloni, Ziwa und Faraja an. Nach Einbruch der Dunkelheit kehrten die drei Auswilderer aber nicht wieder in den Wald zurück, sondern machten es sich außerhalb der Gehege bequem, sodass sie am nächsten Morgen gleich wieder zum Luzernenheufrühstück bereit stehen konnten!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 11.10.2020
Sonntag, 11. Oktober 2020
Am Nachmittag wurde es heiß, und Shukuru suchte den Schatten der Bäume auf, wo es etwas kühler war. Nach einer Weile kam auch Quanza dazu, und kurz darauf hatte sie Shukuru überredet, zu den Umani-Hügeln mitzukommen, wo die beiden weiter grasten.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 11.10.2020
Sonntag, 11. Oktober 2020
Heute wälzten sich die Waisen alle ausgelassen im Schlammbad. Enkesha war so weit im Matsch untergetaucht, dass nur noch ihr Hinterkopf zu sehen war! Murera stand nicht weit entfernt und passt gut auf sie auf, während auch Luggard unter den wachsamen Augen von Lima Lima ein Schlammbad nahm. Als die Waisen über und über mit Schlamm bedeckt herauskamen, gingen sie zum Staubbad weiter, wo sie sich weiter herumrollten und Erde in die Luft pusteten.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.10.2020
Donnerstag, 8. Oktober 2020
Die letzten paar Tage hatten sich die Nachteulen – oder „night-clubbers“, wie die sechs auswildernden Waisen von den Keepern genannt werden – nicht blicken lassen, außer Alamaya, der ab und zu vorbei schaute. Daher freuten sich heute alle, als fünf von ihnen zu Besuch kamen. Sie blieben aber nicht lange; Jasiri graste eine Weile zusammen mit der Waisenherde, kollerte und schaute aber immer wieder Richtung Wald, wo er vermutlich seine wilden Freunde hören konnte. Bald verabschiedete er sich und ging sie im Wald suchen. Shukuru kam ein kurzes Stück mit, drehte dann aber wieder um und ging zu Enkesha, um sie freundlich zu umrüsseln. Die Streicheleinheit wurde allerdings jäh von einem Buschbock unterbrochen, der aus dem Gebüsch gesprungen kam und die beiden erschreckte. Enkesha zog sich lieber wieder zu den Keepern zurück, die unter einem Baum ihr Mittagessen genossen.

