Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 10.04.2020

Freitag, 10. April 2020
Osama kam am Morgen wieder zu Besuch, als die Waisen gerade aus ihren Gehegen kamen. Die Keeper staunten, dass er sich so nahe an die Stallungen heran traute; er war einmal deutlich unsicherer und aggressiver gewesen und hatte nur Sonje an sich heran gelassen. Heute ließ er sich von den Keepern gar nicht mehr beirren, wie auch schon vor ein paar Tagen. Die Waisen begrüßten ihn freundlich, vor allem die vier unabhängigen unter ihnen, die ihre Nächte draußen im Wald verbringen. Sonje und Murera interessierten sich kaum für ihn, und so plauderte er hauptsächlich mit den anderen. Alamaya wollte offenbar zeigen, wie mutig er ist; er ging zu Osama und versuchte, ihn zu einem kleinen Ringkampf zu bewegen. Die Keeper konnten es kaum glauben, aber der riesige Bulle war sehr nachsichtig mit dem vergleichsweise winzigen Alamaya! Osama blieb den größten Teil des Tages bei der Herde, bis es Zeit war, nach Hause zurückzukehren. Als es soweit war, ließ er die Waisen ohne zu murren gehen und spazierte zufrieden zurück in den Wald.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.04.2020

Mittwoch, 8. April 2020
Shukuru machte Anstalten, den Berg hinauf zu gehen, um oben zu grasen. Sie hatte aber einige Schwierigkeiten, über die Felsen zu kommen; also überlegte sie es sich anders und futterte stattdessen unten am Anstieg, bis es Zeit wurde, am Abend nach Hause zurück zu gehen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.04.2020

Mittwoch, 8. April 2020
Ngasha hatte heute wohl schon wieder den Anschluss an seine auswildernden Freunde verpasst. Er begleitete die Waisenherde, aber im Wald suchte er immer wieder nach Faraja, Zongoloni und Ziwa und schnupperte, um sie zu lokalisieren. Schließlich fand er sie nicht weit von der Tränke an den Stallungen entfernt.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 07.04.2020

Dienstag, 7. April 2020
Alamaya und Quanza rangelten am Morgen miteinander. Alamaya wollte sich nicht so leicht geschlagen geben, sondern nutzte die Gelegenheit, um zu demonstrieren, wie kräftig er schon ist. Er ließ sich nicht unterkriegen und schob und schubste so gut er konnte. Am Ende hatte er Erfolg damit, und Quanza gab auf und ging davon!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 07.04.2020

Dienstag, 7. April 2020
Murera kam am Morgen aus ihrem Gehege gelaufen und machte sich zielstrebig auf in den Wald. Sie schien von den Chyulu-Hügeln geträumt zu haben, denn sie ließ sich nicht einmal Zeit, darüber nachzudenken, wohin es gehen sollte, wie sonst immer. Die Herde folgte ihr aber ohne sich zu beschweren.