Waisenblogs-Beitrag Nursery, 24.05.2021

Montag, 24. Mai 2021
Heute war ein großer Tag für Maktao, Kiasa und Kiombo, die zur Auswilderungsstation in Umani Springs umzogen. Die Vorbereitungen begannen schon gegen 2 Uhr nachts, und einige der anderen Waisen lauschten, was da vor sich ging. Gegen 3 Uhr brachten die Keeper die drei zum Umzugs-LKW, und Kiombo und Kiasa gingen ohne zu zögern hinein. Maktao sträubte sich allerdings, und er erschrak, als das Tor sich nicht schließen ließ, woraufhin er sich weigerte, wieder hinein zu gehen! Kiombo und Kiasa standen schon in ihren Abteilen bereit, und die Keeper versuchten Maktao zu überzeugen, während Maisha, Roho und einige andere in ihren Ställen kollerten. Schließlich war es geschafft und auch Maktao hatte es sich in seinem Abteil gemütlich gemacht, sodass sich der Transporter auf den Weg in den Kibwezi-Wald machen konnte. Gegen 6 Uhr morgens kamen dann die anderen heraus und suchten nach Maktao, Kiombo und Kiasa. Es dauert immer ein wenig, bis sich die Waisen daran gewöhnt haben, dass einige von ihnen umgezogen sind. Maisha und Mukkoka brauchten am längsten, vielleicht weil zwei von Mukkokas Lieblings-Spielkameraden plötzlich nicht mehr da waren und Maisha ihre Kollegin Kiasa vermisste. Die Keeper trösteten sie, und Mukkoka konnte dann auch einen kleinen Ringkampf mit Naboishu genießen. Gegen Abend hatten sich alle an die neue Situation gewöhnt und waren wieder besser gelaunt.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 21.05.2021

Freitag, 21. Mai 2021
Das Umzugstraining mit Maktao, Mukkoka, Kiombo, Maisha, Nabulu und Kiasa klappt prima. Die sechs haben sich inzwischen so gut an den Transporter gewöhnt, dass sie ihren Keepern ohne zu zögern hinein folgen und darin ihre Milch trinken. Sie sind jetzt alle bereit für den Umzug nach Tsavo.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 16.05.2021

Sonntag, 16. Mai 2021
Kiombo forderte am Morgen Maisha zum Kräftemessen heraus. Er ist zwar ein wenig runder als sie, aber dafür ist Maisha größer gewachsen, und so setzt sie ihm ganz schön zu! Sie rangelt allerdings freundlicher mit ihm als Nabulu, die er auch gerne einmal herausfordert. Nabulu ist dafür bekannt, dass sie meist keinen Spaß versteht, besonders von den Jungs, die sie häufig in ihre Schranken weist. Daher nimmt sich Kiombo vor ihr eher in acht. Maktao ist auch ein großer Freund von Ringkämpfen, aber in letzter Zeit hat er sich viel um die kleinen Babys gekümmert, und so musste sich Kiombo jemanden anderes suchen. Er weicht dann am ehesten auf Mukkoka aus, manchmal aber auch auf Kiasa, Nabulu oder Maisha. Maisha hatte heute irgendwann genug und schickte ihn weg, sodass Kiombo sein Glück bei Kiasa versuchte. Diese war begeistert, und die beiden rauften miteinander und jagten sich gegenseitig durch den Wald. Irgendwann versuchte es Kiombo dann auch bei Nabulu, die aber heute – genau wie Maktao – mit den jüngeren Waisen beschäftigt war und ihn ebenfalls weg schickte.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 13.05.2021

Donnerstag, 13. Mai 2021
Das Umzugstraining für Maisha, Kiasa, Nabulu, Maktao und Kiombo geht weiter, und die fünf machen sich sehr gut. Während sie die Abteile des Umzugs-LKW kennenlernen, werden die anderen von Larro zu ihrer Milchfütterung gebracht. Sie kann so schon einmal üben für die Zeit, in der sie die neue Mini-Leitkuh der Herde sein wird. Die anderen folgen ihr bereitwillig durch den Wald, und auch Naleku und Roho haben kein Problem damit, wenn die älteren Mädchen nicht dabei sind. Die Keeper hatten sich ein wenig Sorgen um Roho gemacht, aber seit Bondeni, Kindani, Kinyei und Esoit da sind, hat er sich daran gewöhnt, dass er nicht mehr immer im Zentrum von Maishas Aufmerksamkeit steht. Er verbringt jetzt mehr Zeit mit seinem Freund Naboishu oder mit Larro, Naleku oder den anderen jüngeren Waisen. Larro wird ihre Sache als nächste Mini-Leitkuh gut machen, und auch Maisha und Nabulu scheinen keine größeren Probleme damit zu haben, Larro die Herde zu überlassen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 10.05.2021

Montag, 10. Mai 2021
Nachdem es in der Nacht ordentlich geregnet hatte, war es am Morgen noch kühl und nass, und so blieben Ziwadi, Bondeni, Kindani, Kinyei und Esoit erst einmal in ihren warmen Ställen. Die anderen konnten es erstaunlicherweise kaum erwarten und kamen aus ihren Gehegen geflitzt, um den Tag draußen im Wald zu beginnen. Auf der ersten Lichtung fingen sie gleich an, in den frischen Pfützen und kleinen Wasserlöchern zu planschen. Sie hatten jede Menge Spaß dabei und krabbelten fleißig aufeinander herum. Naboishu kletterte auf Kiasa, Mukkoka und Nabulu, während Maktao seinen Kumpel Kiombo herausforderte. Als die Sonne herauskam, ließen die Keeper auch Ziwadi und die anderen heraus. Als sie zur Herde hinzustießen, wurden sie begeistert begrüßt, und Rama, der am Rand eines Matschlochs planschte, kam extra herbei, um Ziwadi Guten Morgen zu sagen. Gegen Mittag, als es warm geworden war, nahmen dann auch Bondeni, Kindani und Kinyei ein Schlammbad.