Waisenblogs-Beitrag Nursery, 07.04.2020

Dienstag, 7. April 2020
Es war ein kalter und ungemütlicher Morgen, und als die Waisen im Wald ankamen, kuschelten sie sich alle aneinander, um sich gegenseitig zu wärmen; niemand von ihnen wollte alleine losziehen. Die kleinsten, Naleku, Roho und Larro, blieben inmitten der Herde, um warm zu bleiben, und passten auf, dass sie immer bei den älteren Mädchen wie Tagwa, Tamiyoi, Maisha, Nabulu und Enkesha blieben. Am späten Vormittag gab es dann ein paar Schauer, sodass niemand so richtig in offenes Gelände hinaus wollte. Die Elefanten stellten sich lieber unter die Bäume, und manche von ihnen versuchten sogar, unter den Schirmen der Keeper Platz zu finden. Mukkoka, Sattao, Musiara und Luggard drängelten sich an die Keeper, aber als sie merkten, dass unter den Schirmen nicht genug Platz für sie war, gingen sie wieder zurück unter die Bäume. Nur Maktao und Kiombo ließen sich vom Regen nicht abhalten, einen ausgiebigen Ringkampf durch den ganzen Wald auszutragen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 03.04.2020

Freitag, 3. April 2020
Luggard ist zurzeit der älteste Bulle im Waisenhaus, aber im Gegensatz zu anderen Jungs seines Alters ist er sehr freundlich zu den kleinen Neulingen. Die anderen älteren Jungs wie Sattao, Kiombo, Maktao und Dololo gehen manchmal nicht gerade zartfühlend mit den kleinen Babys um, aber Luggard sucht sich zum Kräftemessen lieber die etwas ruhigeren Jungs wie Musiara aus. Nach der Nachmittagsfütterung um 15 Uhr begannen Sattao und Mukkoka einen Ringkampf und schoben sich gegenseitig in der Gegend herum. Luggard, Kiasa und Maisha bewarfen sich unterdessen mit Staub, und der kleine Roho wollte auch mitmachen. Luggard ging beiseite und ließ ihn durch, sodass er bei ihnen stehen konnte, ohne mit den raufenden Jungs aneinander zu geraten. Roho fing dann an, sich vor Maisha, Kiasa und Luggard herumzurollen und genehmigte sich ein kleines Staubbad, während die drei ihm zuschauten und aufpassten. Luggard ist auch sehr beliebt bei den Mädchen, weil er so ein sanftmütiger Bulle ist. Die älteren Kühe wie Maisha, Tagwa und Tamiyoi machen sich keine Sorgen, wenn sie ihn zusammen mit Roho oder Naleku sehen, denn sie wissen, dass er die Kleinen nicht herumschubsen wird und sie ihnen nicht zu Hilfe kommen müssen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 01.04.2020

Mittwoch, 1. April 2020
Nach der Mittagsfütterung schien sich Tagwa mit ein paar Freunden selbstständig machen zu wollen. Sie schlich herum und sammelte Sattao, Kiasa, Kiombo, Nabulu, Enkesha, Larro, Mukkoka und Naleku ein. Während die Keeper noch mit ihrem Mittagessen beschäftigt waren, verschwand sie plötzlich mit ihnen im Gebüsch. Die Keeper bekamen es gerade noch rechtzeitig mit und riefen ihr und den anderen hinterher. Tagwa zog den Kopf ein und sah aus, als wäre es ihr peinlich, auf frischer Tat ertappt worden zu sein! Es blieb ihr nichts anderes mehr übrig als mit ihren Getreuen zurück zu den Keepern und der Herde zu kommen. Als die Keeper fertig gegessen hatten, sammelten sie dann alle zusammen und gingen mit ihnen zurück in den Wald.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 23.03.2020

Montag, 23. März 2020
Tagwa kam am Morgen aus ihrem Gehege und ging schnurstracks zu Rohos Stall, um nach ihm zu sehen. Sie fand ihn in Gesellschaft von Kiasa, Larro und Kiombo und schloss sich ihnen auf dem Weg hinaus in den Wald an. Dort schien sich Kiasa nicht so recht wohlzufühlen bei dem Gedanken, die jüngeren Waisen unbeaufsichtigt zu lassen, aber als sie sah, dass Roho und Naleku bei den anderen älteren Mädchen waren, war sie beruhigt. So konnte sie ohne Bedenken herumwuseln und sich das leckerste Grün zusammensuchen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 20.03.2020

Freitag, 20. März 2020
Musiara schien es heute Enkesha und Ziwadi nachmachen und sich auch zum Grasen von der Herde davonstehlen zu wollen. Am Vormittag schaute er sich um, ob die Luft rein war, aber als er sah, dass die Keeper zuschauten, ging er schnell wieder zur Herde zurück. Dann schmiedete er einen Plan: er schob Kiombo ins Gebüsch und wollte sich, während die Keeper nach ihm sahen, davon machen. Das hätte fast geklappt – wenn nicht Kiombo ganz schnell wieder kollernd und trompetend zur Herde zurück gerannt wäre, nachdem er von Musiara geschubst worden war, und sich so lautstark über Musiara beschwert hätte. Während Musiara in den Büschen verschwand, zählten die Keeper eins und eins zusammen und rannten dem Frechdachs schnell hinterher, um ihn zurück zu den anderen zu bringen.