Sonntag, 27. Oktober 2019
Wie alle ganz kleinen Elefanten lernen auch Larro und Ziwadi noch, mit ihrem Rüssel umzugehen und damit Wasser zu saufen. Man sieht die beiden häufig, wie sie das Wasser direkt mit dem Mund saufen. Am Schlammloch knien sie sich mit den Vorderbeinen vor eine Wassertonne und stecken dann den Kopf in die Tonne hinein, um an das Wasser heranzukommen. Es sieht sehr lustig aus, wie sie dabei den Hintern in die Luft strecken. Kiasa passt gut auf die kleinen Mädchen auf und hält die Jungs wie Maktao und Musiara von ihnen fern. Wenn einer von ihnen sich einen Spaß daraus macht, auf eines der Mädchen zu krabbeln, ist sie gleich zur Stelle, um den Übeltäter weg zu scheuchen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 25.10.2019
Freitag, 25. Oktober 2019
Dololo ist in den letzten Wochen ein kleiner Rowdy geworden und schubst immer einmal wieder die jüngeren Waisen herum. Heute war es besonders schlimm – niemand durfte ihm zu nahe kommen! Draußen im Wald näherte sich Ziwadi ihm versehentlich, und Dololo schubste sie gleich weg und kollerte ihr bedrohlich zu. Die Keeper waren gleich zur Stelle, um mit ihm zu schimpfen, und er ging missmutig davon und graste von den Büschen in der Nähe. Beim Schlammbad war dann Larro damit beschäftigt, fröhlich mit einem Zweig in der Gegend herum zu rennen, als Dololo ihr den Weg versperrte und sie weg scheuchen wollte. Larro rannte eilig in die entgegengesetzte Richtung und trompetete laut. Auch Mukkoka wurde weg geschubst, als er aus einer Wassertonne mit Dololo saufen wollte. Dololo ist jetzt schon größer und kräftiger als die jüngeren Waisen, und er kann es auch schon mit einigen der älteren Bullen im Waisenhaus aufnehmen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 24.10.2019
Donnerstag, 24. Oktober 2019
Es war ein kühler und feuchter Morgen, und etliche der Waisen wollten gar nicht herauskommen. Ziwadi, Maktao, Larro, Mukkoka, Dololo, Sattao, Luggard und Musiara verkrochen sich alle im hintersten Winkel ihrer Ställe und rührten sich kaum, als die Keeper sie riefen. Mukkoka kollerte und beschwerte sich am lautesten, als die Keeper ihn abholen wollten. Als er schließlich herauskam, ging er sehr vorsichtig und passte auf, dass er nicht ausrutschte oder zu nass wurde. Luggard und Ziwadi weigerten sich ganz herauszukommen, bis der Regen nachgelassen hatte.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 22.10.2019
Dienstag, 22. Oktober 2019
Als die Waisen heute vom Mittagsschlammbad zurückkamen, fing Ziwadi an, den Warzenschweinen hinterher zu jagen, die in der Nähe fraßen. Es sah sehr lustig aus, wie sie kollernd und mit wedelnden Ohren herumrannte und die Warzenschweine antrötete! Bald bekam sie Verstärkung von Kiasa und Larro, und zusammen verscheuchten sie die Warzenschweine. Ziwadi ist normalerweise eher ruhig und grast friedlich vor sich hin, aber heute war sie sehr verspielt! Nachdem sie die Warzenschweine erfolgreich verjagt hatten, rannte sie mit Kiasa und Larro um die Wette bis dorthin, wo die anderen sich schon wieder zum Grasen breit gemacht hatten.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 21.10.2019
Montag, 21. Oktober 2019
Morgens gibt es manchmal längere Diskussionen, ob die Waisen Tagwa oder Tamiyoi hinaus in den Busch folgen. Heute wollte Tamiyoi in eine ganz andere Richtung gehen als Tagwa. Diese ließ sich aber nicht beirren, lief einfach weiter und kollerte den anderen zu. Kiombo, Mukkoka, Dololo, Maktao, Luggard, Nabulu und Musiara schlossen sich schließlich Tamiyoi an, und Tagwa nahm Larro, Kiasa, Enkesha, Maisha, Sattao und Ziwadi mit. Möglicherweise formen sich jeweils kleine Gruppen um Tagwa und Tamiyoi, denn die beiden zeigen alle Qualitäten einer Leitkuh. Aber auch wenn sie sich manchmal nicht einig sind, wohin es gehen soll, zollt Tamiyoi doch immer der älteren Tagwa ihren Respekt.

