Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 23.06.2018

Samstag, 23. Juni 2018
Murera und Sonje passen sehr gut auf die kleinen Jungs Alamaya und Mwashoti auf. Als heute ein paar Affen bei den Elefanten herumlärmten, trompeteten die beiden laut, um sie zu verscheuchen. Die anderen halfen ihnen dabei. Beim Einstauben waren die Waisen heute sehr eifrig. Ngasha lag auf dem Staubhaufen, als Faraja dazukam und ihn zur Seite schieben wollte. Ngasha gab aber nicht klein bei, sondern staubte sich weiter ein. Er blies dabei so große Staubwolken auf, dass sogar die Elefanten, die ein Stück vom Staubbad entfernt standen, mit eingestaubt wurden! Bei der ganzen Spielerei merkte gar niemand, dass eine Herde Büffel aufgetaucht war. Lima Lima bekam es dann mit und warnte die anderen und die Keeper mit lautem Trompeten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.06.2018

Freitag, 22. Juni 2018
Am Morgen war es kühl, und Mwashoti, Murera und Sonje hatten mit ihren steifen Beinen zu kämpfen, als sie aus den Gehegen kamen. Ziwa und Quanza hatten eine Meinungsverschiedenheit, als Quanza versuchte, Ziwa zu Boden zu rangeln – das mochte er gar nicht, denn das Gras war sehr feucht. Als Shukuru dazu kam, stellte sich Lima Lima zwischen sie und Ngasha – sie sah ihm schon an, dass er nichts gutes im Schilde führte, sondern auf Shukuru herumklettern wollte! Lima Lima ist sehr freundlich und respektvoll gegenüber Shukuru und auch Alamaya. Sie füllt ihre Rolle als Aushilfs-Matriarchin vorbildlich aus und passt immer auf, dass es Shukuru gut geht und sie nicht von den älteren Jungs geärgert wird. Sie begleitet sie auch auf den Wanderungen, damit sie genug zu fressen bekommt und wieder fit wird. Bei der Mittagsfütterung rannten die beiden um die Wette zu ihren Milchflaschen – die Keeper lachten herzlich. Womöglich eifert Shukuru bald Lima Lima nach, wenn es um die Milch geht, und fängt auch bald an, zusätzliche Flaschen zu stehlen!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 21.06.2018

Donnerstag, 21. Juni 2018
Es ist wunderbar zu sehen, wie gut Shukuru sich eingewöhnt. Sie futtert all das Grün, das nachts in ihrem Gehege liegt, und zur Milchfütterung am Mittag ist sie eine der schnellsten – manchmal noch schneller als Lima Lima! Was sie allerdings noch nicht so gut kann: ihre Flasche allein halten! Aber vielleicht lernt sie das auch bald, gneauso wie Alamaya und Mwashoti es schnell von Zongoloni und Jasiri gelernt haben und es jetzt die meisten der Waisen in Umani Springs können. Am Wasserloch rollte sich Shukuru begeistert im Schlamm herum und spritzte sich Wasser auf den Rücken. Dann ging sie zu Sonje hinüber, und die beiden ruhten sich eine Weile unter den Bäumen aus, bis die Keeper fertig gegessen hatten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.06.2018

Dienstag, 19. Juni 2018
Shukuru kommt sehr gut zurecht in Umani Springs. Ihr schmeckt das viele Grün, das es im Wald gibt, und sie frisst alles auf, was ihr nachts in ihrem Gehege zur Verfügung steht – die Keeper müssen am Morgen nur noch ein paar Reste von Zweigen aufräumen! Sie ist auf dem Weg der Besserung, und das wird sich hoffentlich so fortsetzen. Sonje und Lima Lima kümmern sich sehr gut um sie und halten die Jungs davon ab, sie zu ärgern oder zu schubsen. Shukuru ist immer noch relativ schwach im Vergleich zu den Bullen. Alamaya und Ngasha haben es immer noch auf sie abgesehen; sie versuchen, sie am Schwanz zu erwischen oder auf ihr herumzuklettern, aber Sonje und Lima Lima passen gut auf, dass Shukuru ihnen nicht zum Opfer fällt!