Dienstag, 29. Juni 2021
Am Nachmittag grasten die Waisen in Richtung der Chyulu-Berge, als sie plötzlich von einem Buschbock erschreckt wurden, der aus seinem Versteck gesprungen kam. Die Elefanten rannten vor Schreck in alle Richtungen auseinander, aber Lima Lima, Quanza und Mwashoti gingen dann zu dem Buschbock-Versteck, um nachzusehen, ob noch mehr von ihnen dort waren. Tatsächlich hatten sich dort noch mehr der Antilopen versteckt, die von den stampfenden und trompetenden Elefanten aufgescheucht wurden und sich davon machten. Danach konnte die Waisenherde in Ruhe weiter grasen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.06.2021
Freitag, 25. Juni 2021
Frechdachs Lima Lima hatte die Nacht draußen im Wald verbracht und stand pünktlich bei Sonnenaufgang am Tor bereit, offenbar in der Hoffnung, etwas Milch abstauben zu können! Die Keeper entwöhnen sie aber jetzt, da sie in der Wildnis genug zu fressen findet, und so musste sie sich ohne Flasche begnügen. Nachdem sie das realisiert hatte, schlich sie sich zum Heulager und schnappte sich einen Ballen, um ihn nach draußen zu schleppen! Sie musste sich allerdings ihre Beute mit Ziwa teilen, und auch Ngasha hatte etwas von der Aktion mitbekommen. Letzterer versuchte aber vergeblich, etwas von den Leckerbissen ab zu bekommen, denn Ziwa ließ ihn nicht heran! Schließlich ließ er die beiden Nimmersatte in Ruhe und schloss sich den anderen beim futtern an.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 23.06.2021
Mittwoch, 23. Juni 2021
Maktao ist jetzt das Nesthäkchen unter den kleinen Bullen in Umani Springs, und genau wie Luggard ist er ein sehr freundlicher und liebevoller kleiner Junge. Da Lima Lima jetzt viel Zeit bei wilden Herden mit kleinen Babys verbringt und auch häufig nachts draußen bleibt, sind Enkesha und Quanza als Adoptivmütter für Maktao eingesprungen. Enkesha weiß immer genau, wo es das leckerste Grün gibt, und Quanza kennt sich im Kibwezi-Wald bestens aus, und so bringen die beiden Maktao sehr viel bei!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.06.2021
Dienstag, 22. Juni 2021
Am Morgen rangelten die Auswilderer-Jungs wieder einmal heftig miteinander; Ngasha, Jasiri und Faraja versuchten verbissen herauzufinden, wer der stärkste von ihnen war. Irgendwann wurde es Zongoloni zu bunt, und sie ging dazwischen. Auch Sonje und Lima Lima wollten für Ruhe sorgen, gaben aber schnell auf und kümmerten sich stattdessen lieber darum, die jüngeren Waisen von all dem Raufen fern zu halten. Murera hatte sich schon woanders hin verzogen – sie mag es nicht, wenn die jungen Bullen zu übermütig werden. Im Wald trafen die Waisen dann auf eine wilde Herde mit ein paar kleinen Babys, und Lima Lima und Murera spielten wieder begeistert mit diesen. Murera verpasste dabei wieder – wie auch schon am Tag zuvor – ihre Mittagsmilch, denn sie blieb lieber bei den wilden Kühen und ihren Kälbern.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 16.06.2021
Mittwoch, 16. Juni 2021
Als Murera und Lima Lima heute einer wilden Herde mit kleinen Babys folgten, gingen die Keeper ihnen hinterher, um sie nicht aus den Augen zu verlieren. Plötzlich wurde ihnen allerdings der Weg von einer Büffelherde versperrt. Wie aus dem Nichts tauchten Alamaya und Jasiri aus dem Gebüsch auf und machten sich daran, die Büffel zu verscheuchen! Sie rannten auf sie zu und drohten ihnen, sodass sie die Keeper in Ruhe ließen. Diese waren stolz auf Alamaya, der so etwas bisher noch nie getan hat!

