Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.02.2018

Donnerstag, 15. Februar 2018
Bei der Milchfütterung wurde die Milch von einem anderen Fahrzeug gebracht, als die Waisen gewohnt sind. Sie machten sich schon Sorgen, dass es keine Milch geben würde, doch dann sah Lima Lima die Milchflaschen auf dem Anhänger. Sie war sehr begeistert und rief die anderen zusammen, damit sie ihre Milch trinken konnten. Zongoloni schnappte sich ihre Flasche, noch bevor sie ein Keeper auf den Boden stellen konnte, und auch Jasiri nahm sich seine Flasche. Alamayas Rüssel ist noch zu kurz, und er kam nicht an die Ladefläche heran. Ein Keeper gab ihm seine Flasche, und auch Mwashoti bekam sie von ihm gereicht.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.02.2018

Mittwoch, 14. Februar 2018
Mwashoti, Murera und Sonje begrüßten sich am Morgen herzlich, als sie herauskamen. Die beiden Leitkühe wollten wissen, wie Mwashoti geschlafen hatte, und er erzählte ihnen von seiner entspannten Nacht. Lima Lima und Quanza übernahmen die Führung im Wald und gingen mit den Waisen die Hügel hinauf. Zur Schlammbadzeit gingen Quanza und Faraja direkt ins Wasser, da es recht heiß war. Farajas und Jasiris helle Haut macht ihnen bei solchem Wetter zu schaffen, und sie legten sich eine schützende Matschschicht zu. Alamaya und Zongoloni wollten auch ins Wasserloch, und sie mussten sich drängeln, weil die älteren Mädchen so viel Platz wegnahmen. Alamaya schaffte es kaum, sich dazwischen zu quetschen; Sonje musste dazu kommen und für Ruhe und Frieden sorgen, damit kein Streit im Wasserloch ausbrach!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 12.02.2018

Montag, 12. Februar 2018
Die Waisen machten sich am Morgen zu den Chyulu-Bergen auf. Ziwa ging vorneweg, als sie auf einen Büffel, der sich gerade im Matsch wälzte, stießen. Die Keeper und die Babys erschraken und wollten erst wegrennen, aber Lima Lima beruhigte alle. Sie ließ sich nicht von dem Büffel stören und sorgte dafür, dass die anderen zusammen blieben und sich nicht fürchten mussten. Am Nachmittag waren Faraja und Zongoloni der Meinung, dass es schon Zeit für den Heimweg war, doch Sonje stimmte nicht zu; sie führte die Herde zum Kenze-Gebiet, wo sie noch einiges Grün fressen konnten, bevor sie für die Nacht in ihre Gehege zurückkehrten.