Dienstag, 27. August 2019
Zum Mittagsschlammbad war es kühl und niemand wollte so richtig baden. Murera, Mwashoti und Alamaya gingen zum Schlammloch, um die Temperatur zu testen, aber Mwashoti fand das Wasser offenbar zu kalt und ging lieber schnell zum Staubbad weiter. Shukuru und Lima Lima gingen gar nicht erst in die Nähe des Schlammlochs, sondern soffen lieber nur etwas frisches Wasser. Am Abend ging Shukuru auf dem Heimweg voran, dicht gefolgt von Quanza, Lima Lima und Alamaya. Als sie der Auswilderungsstation näher kamen, übernahm Alamaya die Führung – er schien es eilig zu haben, zu seiner abendlichen Milchflasche zu kommen!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 24.08.2019
Samstag, 24. August 2019
Am späten Nachmittag trafen die Waisen wieder auf eine wilde Herde mit kleinen Kälbern. Die Keeper hielten Abstand, um sie nicht zu verschrecken, und Lima Lima und Zongoloni waren diesmal brav und passten auf, dass die kleinen Babys keine Angst bekamen. Lima Lima hielt sie auch erfolgreich davon ab, zu den Keepern zu laufen, damit diese es nicht mit ihren Müttern zu tun bekommen würden! Die Waisen spielten ein paar Minuten mit ihren wilden Artgenossen, bevor sie wieder zurück zu den Keepern gingen und sich auf den Heimweg machten.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 23.08.2019
Freitag, 23. August 2019
Mittags wollte keiner der Waisenelefanten etwas von der Milch wissen oder schlammbaden. Vielleicht lag es an dem kalten Wetter; Mwashoti und Shukuru gingen am Wasserloch vorbei, versuchten aber noch nicht einmal, ihre Rüssel hinein zu halten, um die Wassertemperatur zu testen. Als die Keeper fertig waren mit mittagessen, kamen plötzlich jede Menge Paviane zum Wasserloch, um nach Resten zum futtern zu suchen. As Lima Lima das sah, kam sie zusammen mit Ngasha und Quanza herbei, und sie scheuchten sie alle zurück in den Wald, damit sie die Keeper in Ruhe ließen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 21.08.2019
Mittwoch, 21. August 2019
Am Nachmittag trafen die Waisen am Fuß der Chyulu-Berge wieder einmal auf wilde Elefanten. Sie hatten ganz kleine Kälber dabei, und Lima Lima und Zongoloni liefen begeistert zu ihnen. Lima Lima übertreibt es allerdings immer ein wenig, wenn sie ein kleines Kalb sieht und will es dann gleich mitnehmen! Eine der wilden Kühe bekam mit, dass Lima Lima das Baby entführen wollte, und drohte den Waisen kollernd. Ihnen und den Keepern blieb nichts anderes übrig, als schnell das Weite zu suchen und die Herde in Ruhe grasen zu lassen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.08.2019
Montag, 19. August 2019
Am Abend blieben Faraja, Ziwa und Ngasha wieder draußen im Wald, und diesmal schafften sie es, auch Lima Lima zu überreden, ihnen zu folgen. Die Keeper waren nicht gerade begeistert, dass sie Alamaya zurückließ, denn er und auch die anderen Waisen vermissen sie. In der Nacht hörten die Keeper dann Lima Lima trompeten, als sie zurück zur Auswilderungsstation kam, und als ein Keeper sie herein ließ, verlangte sie nach ihrer Flasche. Diese war aber schon von den anderen ausgetrunken worden, denn die Keeper hatten nicht damit gerechnet, dass sie mit den Jungs verschwinden würde. Also musste sie bis zum Morgen warten. Trotz allem gehört es natürlich zum Auswilderungsprozess dazu, dass die Waisen langsam ihre eigenen Wege gehen und ausprobieren, wie es ihnen in der Wildnis geht.

