Montag, 22. April 2019
Nach der Mittagsfütterung am Wasserloch begann Zongoloni, die Schmetterlinge zu jagen – obwohl sie natürlich genau wusste, dass sie keine davon erwischen würde! Sie trompetete laut vor Freunde, und Lima Lima und Ziwa kamen dazu, um auch mitzumachen. Bei der ganzen Aufregung sahen die Waisen nicht so recht, wohin sie traten, und so stolperte Lima Lima und kullerte herum, sodass sie die Jagd aufgab. Auch Jasiri und Mwashoti wollten ihren Spaß haben und die anderen zum Mitmachen animieren, aber Murera und Sonje hatten sich schon wieder auf den Weg in die Büsche gemacht, um weiter zu grasen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 20.04.2019
Samstag, 20. April 2019
In der Nacht regnete es heftig, was die Waisen und die Keeper vor einige Probleme stellte, denn die Wanderameisen kamen aus dem Boden und machten ihnen das Leben schwer! Es ist sehr schmerzhaft, von ihnen gebissen zu werden, für die Menschen wie für die Tiere. Die Keeper hatten alle Hände voll zu tun, sich und ihr Zelt mit Insektenspray zu behandeln, und sie ließen die Waisen heraus, damit diese vor den Ameisen flüchten konnten. Murera und Sonje verkrochen sich zusammen mit Mwashoti im Gebüsch, und auch die anderen Waisen verschwanden. Erst als es hell wurde, konnten die Keeper wieder nach ihnen suchen. Nimmersatt Lima Lima hatte schon die Geräusche der Eimer gehört, in denen die Morgenmilch zubereitet wird, und natürlich war sie sofort zur Stelle – sie würde niemals eine Milchfütterung verpassen!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.04.2019
Freitag, 19. April 2019
Es hat inzwischen ein wenig geregnet, und so fängt es im Wald an zu grünen. Murera ging mit ihrer Herde und den Keepern am Nachmittag zu den Kenze-Hügeln und den Umani-Hügeln, wo es leckeres Grün gibt. Dort übernahmen allerdings Faraja und Shukuru das Kommando und brachten ein paar der Waisen woanders hin als Murera und Sonje. Lima Lima futterte ein wenig mit ihnen und den Jungs, bevor sie sich mit Alamaya ein anderes Plätzchen suchte. Mwashoti blieb bei den beiden Leitkühen, die ihm die besten Stellen zum Grasen zeigten.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 16.04.2019
Dienstag, 16. April 2019
Als die Waisen heute in der Nähe der Chyulu-Berge grasten, trafen sie auf eine wilde Herde, die schon aus einiger Entfernung zu hören war – sie tröteten und kollerten. Shukuru war der Lärm nicht so recht geheuer, und sie ging vorsichtig voran, aber Lima Lima war begeistert und rannte an ihr vorbei ihren wilden Artgenossen entgegen. Sie wurde freundlich empfangen, und die wilden Elefanten begrüßten sie ausführlich und leisteten ihr Gesellschaft, bis es Zeit für die Mittagsmilch wurde. Am Abend dann, als die Waisen auf dem Heimweg waren, wollte ein wilder Bulle Lima Lima gar nicht gehen lassen und folgte ihr unaufhörlich. Ngasha und Jasiri waren davon gar nicht begeistert, und als sie an der Auswilderungsstation angekommen waren, taten sie sich zusammen und scheuchten ihn zurück in die Büsche. Der wilde Bulle machte sich wieder auf den Weg zurück zu seinen Freunden in den Bergen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 07.04.2019
Sonntag, 7. April 2019
Als die Waisen zur Mittagsfütterung kamen, griff sich Zongoloni ihre Milchflasche und ließ Lima Lima am Fahrzeug zurück, in dem die restlichen Flaschen standen. Bevor die Keeper es mitbekommen hatten, war Lima Lima schon mit einer zusätzlichen Flasche davon gerannt. Sie ließ sie schließlich fallen, als nur noch ein kleiner Rest drin war, sodass Murera eine Ersatzflasche bekommen musste.

