Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 27.03.2019

Mittwoch, 27. März 2019
In der Nacht wurde Lima Lima wieder ungeduldig und schien aus ihrem Gehege heraus zu wollen – sie rüttelte an den Wänden und an der Tür. Quanza konnte es nicht verstehen, denn sie weiß, dass sie in der Nacht in ihrem Gehege am besten aufgehoben sind. Sie versuchte, Lima Lima davon abzuhalten, an die Wänden zu stoßen, aber Lima Lima gab keine Ruhe. Am Ende hatte sie ein paar der massiven Holzpfosten lose gerüttelt und mit dem Rüssel ihr Namensschild heruntergeworfen!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 18.03.2019

Montag, 18. März 2019
Die Waisen waren am Morgen sehr ungeduldig und rüttelten schon früher als sonst an ihren Gehegetüren. Als die Keeper mit den Milchflaschen kamen, sahen sie, dass Lima Lima und Quanza so heftig dagegen getreten hatten, dass ihre Tore beschädigt waren. Lima Lima ist dafür bekannt, dass sie schwer aufzuhalten ist, wenn sie ihre Milch will, aber heute merkten die Keeper, dass auch Quanza ungezogen sein kann!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.03.2019

Mittwoch, 13. März 2019
Shukuru war am Morgen als erste draußen, und ging auf dem Weg in den Wald voraus. Alamaya kam dicht dahinter, und offenbar ging Shukuru ihm zu langsam, sodass er begann, sie von hinten zu schieben. Anstatt aber schneller zu laufen, ging Shukuru einfach zur Seite, damit er passieren konnte. Das tat er allerdings nicht, sondern wartete auf Lima Lima, die die beiden überholte und die Waisen dann zu den Umani-Hügeln brachte. Dort fanden sie eine große Akazie, die von den wilden Elefanten umgestoßen worden war und von der sie leckere Rinde fressen konnten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 11.03.2019

Montag, 11. März 2019
Die wilden Bullen, die die Waisen besuchen, gewöhnen sich immer mehr an sie. Lima Lima ist immer die erste, die sie begrüßt, und manchmal gefällt es ihnen so gut bei den Waisen, dass sie gar nicht so schnell wieder gehen wollen. Heute wurde Ngasha wohl etwas eifersüchtig auf einen von ihnen und ging zu ihm, um ihn zu schubsen. Er hatte allerdings nicht daran gedacht, dass er viel größer und stäker als er war, und wurde prompt zurück in den Wald gescheucht. Ziwa hörte ihn um Hilfe schreien, und zusammen mit Faraja rannte er zu ihm. Als sie ihn unter einem Baum, unter dem er sich versteckte, gefunden hatten, beruhigten sie ihn wieder, aber wussten auch nicht so recht, was sie tun sollten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 09.03.2019

Samstag, 9. März 2019
In letzter Zeit kommen immer häufiger wilde Elefanten zu Besuch. Letzte Nacht hörte Mwashoti sie am Wasserloch saufen und trompetete laut los, um es die anderen Waisen wissen zu lassen. Ziwa antwortete, indem er noch lauter trompetete, und die Keeper wachten auf und kamen aus ihrem Zelt um nachzusehen. Sie sahen, wie die wilden Elefanten wieder im Wald verschwanden, nachdem sie die Tränke geleert hatten; auch ein paar winzige Babys waren dabei! Am Morgen gingen die Waisen dann unter dem Kommando von Lima Lima und Quanza den Pfad entlang, den ihre wilden Freunde immer benutzen. Sie trafen aber niemanden, obwohl jede Menge Dung zu finden war.