Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.02.2019

Montag, 25. Februar 2019
Auf dem Weg zu den Kenze-Hügeln trafen die Waisen heute wieder auf massenhaft Paviane, die von den Bäumen herunterkamen und die Elefanten erschreckten. Murera wurde mit Mwashoti und Shukuru von den anderen getrennt, die mit Lima Lima die Flucht antraten. Ziwa lief weit in den Wald hinein, wo er ein paar Antilopen aufschreckte und schließlich die Orientierung verlor. Die Keeper hörten ihn von weg weg trompeten und dachten schon, es seien wilde Elefanten! Lima Lima hörte ihn auch und hob den Rüssel, um ihn zu wittern. Schließlich fand sie ihn und brachte ihn zurück zu den anderen, damit alle zusammen zur Milchfütterung und zum Schlammbad aufbrechen konnten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 24.02.2019

Sonntag, 24. Februar 2019
Die Waisen hatten eine geruhsame Nacht, aber die Keeper konnten nicht schlafen, weil irgendwer laut schnarchte! Sie kamen aus ihrem Zelt, um nachzusehen, wer es war, und fanden Mwashoti und Alamaya, die fest schliefen, nachdem sie ihr Grün gefuttert hatten. Lima Lima, die offenbar einen leichten Schlaf hat, kam flink zum Tor ihres Geheges – offenbar dachte sie, sie würde Milch bekommen! Mit ihrem Kollern weckte sie die anderen auch noch auf, die sehen wollten, was los war. Es gab aber nichts zu sehen, und die Keeper gingen zurück in ihr Zelt.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 23.02.2019

Samstag, 23. Februar 2019
Als es am Morgen in den Wald ging, waren Murera und Sonje bester Laune. Sie einigten sich sogar mit den größeren Jungs wie Ziwa und Ngasha, die manchmal ihren eigenen Kopf haben und nicht mit den Leitkühen mit gehen wollen. Heute hatten sie nichts dagegen, den jungen Bullen zu den Umani-Hügeln zu folgen, und die Stimmung war prächtig. Sie kamen an einer großen Gruppe Paviane vorbei, die plötzlich begannen herumzulärmen. Sie vertrieben einen Leoparden, der ihnen aufzulauern drohte! Die Waisen fühlten sich etwas unwohl in dieser Gesellschaft, und nachdem Lima Lima alle informiert hatte, suchten sie sich ein anderen Plätzchen zum Grasen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 20.02.2019

Mittwoch, 20. Februar 2019
Es war ein bewölkter Tag und recht frisch – es sieht so aus als würde die Regenzeit bald anfangen. In den Umani-Hügeln war es kühl und nebelig. Ein paar der Jungs gingen ein Stück bergauf, aber Murera und Sonje blieben mit Mwashoti unten. Auch Shukuru machte ihr eigenes Ding; Sonje versuchte, in ihrer Nähe zu bleiben, aber Shukuru graste sich zielstrebig zum Wasserloch voran. Alamaya und Ziwa schlossen sich ihr bald an, und sie wälzten sich im Schlamm. Als es am Abend bald Zeit war, nach Hause zurückzukehren, fing es an, ein wenig zu nieseln. Lima Lima und Zongoloni sammelten die Waisen zusammen, damit sie rechtzeitig zu Hause sein konnten, bevor der Regen stärker werden würde.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 16.02.2019

Samstag, 16. Februar 2019
Es war ein sehr heißer Tag, und alle Waisen suchten nach Möglichkeiten, sich abzukühlen; sogar für die Keeper war es kaum erträglich. Shukuru und Mwashoti rollten sich lange im kühlenden Schlamm herum. Shukuru ging später noch einmal zum Schlammloch, dieses Mal zusammen mit Alamaya. Die Keeper hatten gar nicht mitbekommen, dass sie sich verdrückt hatten, und begannen, nach ihnen zu suchen. Lima Lima hatte aber natürlich aufgepasst und zeigte ihnen, wo Alamaya und Shukuru ihr kühlendes Bad genossen.