Waisenblogs-Beitrag Nursery, 21.08.2019

Mittwoch, 21. August 2019
Am Morgen stahlen Maktao und Musiara allen die Show; sie rangelten lange miteinander, und ab und zu legten sie eine Pause ein, um Verstecken zu spielen und wieder Kraft zu tanken für den nächsten Ringkampf. Sie kümmerten sich gar nicht weiter um die anderen Waisen, auch nicht Ziwadi, die zum ersten Mal Interesse zeigte, mit Maktao zu spielen. Als es Zeit für die Milchfütterung wurde, gingen die beiden zusammen hinunter. Luggard kam langsam hinterher, während Larro, Mukkoka und Enkesha von den Keepern noch zurückgehalten wurden, damit sie ganz am Ende gefüttert werden können – Mukkoka und Larro machen manchmal Ärger bei der Fütterung! Larro konnte es kaum erwarten und freute sich wie ein Schneekönig, als sie endlich ihre Flasche trinken konnte; die anderen waren alle schon fertig, sodass sie einsehen musste, dass nichts mehr da war und nichts von irgendwem stehlen konnte.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 10.08.2019

Samstag, 10. August 2019
Larro wird schon langsam eine kleine verzogene Göre, so sehr wird sie von Kiasa umsorgt! Kiasa passt immer auf, dass sie bei der Milchfütterung in Ruhe trinken kann und nicht von den anderen gestört wird, und inzwischen nutzt sie das auch weidlich aus. Zur morgendlichen Milch kam sie heute vor allen anderen und hatte schnell ausgetrunken, sodass sie danach anfing, die anderen, die ankamen, herumzuschubsen. Ziwadi, Maktao und Mukkoka waren die ersten Opfer, und sogar die Keeper ließ sie nicht in Ruhe! Als sie versuchten, den kleinen Unruhestifter von den anderen weg zu manövrieren, trompetete sie laut, was gleich die älteren Mädchen wie Kiasa, Tamiyoi und Maisha auf den Plan rief. die drei kamen herbei, um sicherzustellen, dass alles in Ordnung war. Die Keeper werden in Zukunft aufpassen müssen, dass Kiasa und Larro ihre Milch erst nach den anderen bekommen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 09.08.2019

Freitag, 9. August 2019
Heute war zunächst alles ruhig, als die Waisen hinaus in den Busch gingen, und als sie draußen waren, grasten sie alle friedlich zusammen. Sogar die Raufbolde wie Sattao, Maktao, Dololo, Musiara und Mukkoka waren ganz brav, und andere wie Tamiyoi, Kiasa, Kiombo, Larro, Nabulu und Maisha, die gerne weiter hinaus in den Wald gehen wollen, ließen sich jede Menge Zeit und grasten in aller Ruhe. Plötzlich kam allerdings Unruhe auf, als zwei kämpfende Warzenschweine aus den Büschen gepoltert kamen. Damit hatten die Elefanten gar nicht gerechnet, und sie trompeteten und rannten in alle Richtungen auseinander! Die arme Ziwadi war so verwirrt, dass sie in die entgegengesetzte Richtung lief wie die Keeper, sodass diese hinter ihr her rannten und sie riefen. Schließlich hatten sie sie eingeholt und nach ein paar Minuten hatte sie sich wieder beruhigt, sodass sie wieder zur Herde zurückgebracht werden konnte. Ziwadi ist ein friedliebendes Mädchen, das nicht gerne herumgeschubst wird; daher ist sie häufig auf eigene Faust unterwegs und bleibt am liebsten in der Nähe der Keeper.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 06.08.2019

Dienstag, 6. August 2019
Heute war es sehr heiß, und bei der Mittagsfütterung rannten die kleineren Waisen wie Kiasa, Musiara, Larro, Maktao und Dololo gleich zum Schlammloch, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten. Kiasa und Musiara rollten sich ausgelassen herum und genossen das Schlammbad in vollen Zügen. Während Kiasa und Musiara noch weiter badeten, gingen Ziwadi und Larro zu den Wassertonnen, um etwas zu saufen. Es ist lustig, den beiden dabei zuzusehen – statt das Wasser im Rüssel einzusaugen und es dann in den Mund laufen zu lassen, wie Elefanten es für gewöhnlich tun, tauchen die beiden mit den Köpfen unter und saufen direkt mit dem Mund. Sie lernen erst noch, wie sie mit ihrem Rüssel umgehen müssen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 04.08.2019

Sonntag, 4. August 2019
Maktao und Dololo sind in letzter Zeit gute Spielkameraden geworden und rangeln häufig miteinander. Heute Morgen waren die beiden ganz in ein Kräftemessen vertieft und jagten sich gegenseitig um die Büsche herum. Wenn einer den anderen eingeholt hatte, liefen sie wieder auseinander, und Maktao rannte ein paarmal schnurstracks mit aufgestellten Ohren durchs Gebüsch. Dabei trompetete er laut, um möglichst beeindruckend zu wirken. Dololo dagegen jagte auf ihn los, um ihn so zu erschrecken. Es war sehr lustig, den beiden zuzusehen, wie sie sich gegenseitig herumscheuchten.