Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 22.06.2020

Montag, 22. Juni 2020
Kanjoro, der das letzte Mal vor einem Jahr da gewesen war, tauchte heute an den Stallungen auf! Er schloss sich wieder seiner ursprünglichen Herde an, Mutaras Gruppe. Die Keeper freuten sich sehr, ihn wiederzusehen. Auch die Ex-Waisen Kibo, Chemi Chemi, Chaimu sowie ein wilder Elefant waren da. Der wilde Bulle war offenbar ein Freund von Kanjoro, und die anderen drei schienen die beiden getroffen und zur Auswilderungsstation mitgebracht zu haben. Als die Waisen herauskamen, spielte Kanjoro gleich einmal mit Barsilinga. Lemoyian versuchte unterdessen, auf Tusuja zu klettern und begann dann ein Kräftemessen mit Mapia. Gegen Mittag konnte Kanjoro es kaum erwarten, ins Schlammloch zu kommen. Er schien schon lange kein richtiges Bad mehr genommen zu haben und planschte sehr lange im Wasser herum! Später kamen auch Kilaguni und Mutara dazu, und sie hatten zu dritt ihren Spaß im Wasserloch. Chaimu schloss sich inzwischen Karisa und Namalok beim Staubbad an, während Olsekki und Lemoyian sich einen Ringkampf lieferten.

Die Waisen im August

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: August 2020

Olorien und Ziwadi sind ein richtig süßes Gespann. Olorien scheint die Gesellschaft von Ziwadi in vollen Zügen zu genießen und wir sehen sie oft zusammen im Wald verschwinden. Ziwadi hat ein ruhiges Gemüt, genau das, was Olorien braucht, denn sie ist sehr schüchtern in der großen Gruppe. Larro schließt sich den Beiden auch öfter an. Vielleicht fühlt sie sich ihnen verbunden, weil ihr Stall zwischen denen von Olorien und Ziwadi liegt. Auch Nabulu hat eine Schwäche für Olorien und passt immer auf sie auf, wenn sie ein Nickerchen macht, damit die stürmischen Jungbullen sie nicht aufwecken.

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Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 29.05.2020

Freitag, 29. Mai 2020
Es war ein ruhiger Tag; die Waisen kamen am Morgen lässig aus ihren Gehegen geschlendert und gingen hinaus zum Grasen. Oltaiyoni tat sich mit Rapa zusammen, und Enkikwe war mit Kamok unterwegs. Mapia forderte Galla heraus, verlor das Kräftemessen allerdings. Nach der Mittagsfütterung wollte niemand baden, obwohl es recht heiß war; die Waisen gingen gleich wieder grasen. Dololo und Musiara entspannten sich noch ein wenig unter einem Baum, bevor sie ihren Freunden folgten, und Sana Sana nahm noch ein kurzes Staubbad.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 21.05.2020

Donnerstag, 21. Mai 2020
Als die Gehegetore am Morgen geöffnet wurden, kamen Musiara und Dololo heraus spaziert und sahen aus, als wären sie schon ihr ganzes Leben in Ithumba gewesen. Sie kamen allerdings nur bis zu den Tränken vor den Stallungen, und dann wussten sie nicht mehr so recht weiter. Sie kollerten ihren Freunden zu, und Schlaumeier Karisa übernahm daraufhin das Kommando und führte sie hinaus in den Busch. Musiara und Dololo sind zwar recht selbstsicher, aber sie sind noch nicht soweit, dass sie die Herde anführen können. Im Laufe des Vormittags bekamen die Waisen dann wieder Gesellschaft von Orwa, Bomani, Chemi Chemi, Chaimu, Challa und Zurura. Challa und Zurura machten sich allerdings gleich wieder auf den Weg. Orwa und Chemi Chemi hatten ein kurzes Kräftemessen, bevor Orwa sich Olsekki vornahm, der aber bald aufgab. Mapia tat sich zum Grasen mit Ukame zusammen, Dololo war mit Sattao unterwegs, und Orwa leistete Siangiki Gesellschaft, bis Kuishi schließlich die erste Gruppe zum Mittagsschlammbad brachte.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 17.05.2020

Sonntag, 17. Mai 2020
Die Waisen blieben am Morgen in der Nähe der Auswilderungsstation, denn sie warteten auf Sattao, Dololo und Musiara, die aus Nairobi kommen sollten. Gegen 8:30 fuhr dann der Umzugs-LKW mit den dreien an Bord vor. Sie kamen heraus, und während sie zur Begrüßung eine Milchflasche leeren durften, schauten sie sich in ihrer neuen Umgebung um. Dann wurden sie von Jotto, Ambo, Kuishi, Malima und Mapia empfangen, und Mapia wollte gleich klarstellen, dass er jetzt ein erfahrener Bulle ist; er fing an, die Neulinge zu ärgern! Die Keeper schimpften aber gleich mit ihm und hielten ihn davon ab. Maramoja, Kuishi, Malkia und Sana Sana kümmerten sich dann um Sattao, Dololo und Musiara und zeigten ihnen ihr neues Zuhause. Mittags beim Schlammbad trauten sich die drei dann nicht so recht ins Wasser – so ein großes Wasserloch wie in Ithumba hatten sie noch nie gesehen! Aber auch daran werden sie sich gewöhnen. Nachmittags spielte Malkia eine Weile Kindermädchen für Musiara, und am Abend wurden die Neulinge dann von Jotto, Ambo und Malima nach Hause begleitet, die mit ihnen im gleichen Gehege übernachten werden.