Dienstag, 11. Juni 2019
Am Morgen kamen die Waisen gutgelaunt aus den Gehegen, und nach dem Luzernenheufrühstück und etwas Wasser brachen sie auf zu den Weidegründen. Mundusi und Pare vertieften sich erst einmal in ein Kräftemessen, und Namalok nahm es mit Sapalan auf – dieser ließ sich aber nicht beeindrucken, und so graste Namalok bald weiter. Esampu plauderte kurz mit Enkikwe und erkundigte sich wohl, wie es seiner Verletzung ging. Karisa, Tusuja und Olsekki spielten eine Weile mit der losen Erde. Gegen 9 Uhr am Morgen kam der Transporter mit Jotto und Ambo an. Kuishi, Mapia, Malima und Malkia waren die ersten, die die beiden begrüßten, und nach einem kurzen Hallo gingen sie wieder hinaus zum Grasen. Jotto bekam bald mit, wie viel heißer es in Ithumba ist – in solchen Situationen bespritzen sich Elefanten häufig mit etwas Wasser aus dem eigenen Magen, um sich abzukühlen. Zur Schlammbadzeit war es aber wieder erträglich, und so wollte niemand so richtig baden. Nur Esampu ging kurz hinein, während Kamok mit Tusuja spielte und Wanjala mit Ambo. Am Nachmittag lernten die beiden Neuankömmlinge die Gegend westlich des Ithumba-Bergs kennen. Ambo schien sich recht wohl zu fühlen und spielte viel mit den anderen Waisen, Jotto allerdings blieb immer in der Nähe seiner vertrauten Keeper.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 04.06.2019
Dienstag, 4. Juni 2019
Nur ein wilder Bulle stand am Morgen an der Tränke an der Auswilderungsstation, als die Waisen zum Luzernenheufrühstück herauskamen. Kurz darauf jagten zwei Hyänen vorbei, was einige Panik unter den Waisen auslöste! Sie rannten zurück zu den Stallungen, aber die Keeper konnten sie bald wieder beruhigen. Ndiwa und Sana Sana stellten sich in der Nähe des wilden Bullen auf und beobachteten ihn; sie sahen aus, als ob sie sich eine Menge Gedanken machten, zum Beispiel, warum er nicht auch weggerannt war, als er die Hyänen gesehen hatte! Nach einiger Zeit nahm Sana Sana schließlich ihren Mut zusammen und ging auf ihn zu. Ndiwa folgte ihr, und dann kamen auch noch Karisa, Namalok und Tusuja. Sie soffen mit dem Bullen zusammen Wasser, aber es dauerte nicht lange, bis er wieder aufbrach. Beim Mittagsschlammbad schloss sich Kithaka den etwa 25 wilden Bullen an, die sich dort zum Saufen versammelt hatten. Als aber noch mehr ankamen, machte er sich lieber wieder davon, um nicht mit ihnen aneinander zu geraten. Den Nachmittag verbrachten die Waisen im Kalovoto-Gebiet, und Mapia führte am Abend den Weg zurück zu den Stallungen an.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 04.06.2019
Dienstag, 4. Juni 2019
Heute war der große Tag für Tagwa, Emoli und Sagala gekommen, an dem sie nach Voi umziehen sollten. Die Keeper waren schon um 2:30 Uhr auf den Beinen, um ihre Milchflaschen und den Transporter vorzubereiten. Gegen 3 Uhr stiegen die drei dann ein, was ohne große Probleme vonstatten ging. Die Keeper hatten sich Sorgen gemacht, weil Emoli am Tag zuvor nicht hatte einsteigen wollen, aber am Morgen machte er keinerlei Schwierigkeiten. Um 3:15 Uhr konnte die Fahrt nach Voi dann losgehen. Anders als bei Malima, Kuishi und Mapia waren die anderen Waisen sehr laut! Sie trompeteten und kollerten, während Tagwa, Emoli und Sagala einstiegen, und Mukkoka, Larro, Kiasa und Maktao lärmten am meisten von allen. Sie beruhigten sich erst wieder, als der LKW abgefahren war und sie etwas Milch bekommen hatten. Am Tag draußen im Feld schienen sie dann ihre Freunde zu vermissen; sie rannten immer wieder zurück zu ihren Keepern und blieben in ihrer Nähe. Enkesha, Tamiyoi und Maisha müssen jetzt die Rolle der Mini-Leitkühe übernehmen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 03.06.2019
Montag, 3. Juni 2019
Dupotto hat sich schnell wieder an das Leben im Waisenhaus gewöhnt, und Tamiyoi ist immer an ihrer Seite. Emoli kommt, seitdem er mit dem Umzugstraining begonnen hat, sehr gut mit den älteren Waisen zurecht. Er und Ambo rangeln ausgiebig miteinander, wenn sie draußen im Busch sind; das ist auch schön für Ambo, der seinen Freund Mapia nicht mehr hat, der nach Ithumba umgezogen ist.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 02.06.2019
Sonntag, 2. Juni 2019
Jede Menge Ex-Waisen tauchten am Morgen an der Auswilderungsstation auf, darunter Mulika, Mwende, Lualeni mit Baby Lulu, Galana mit Baby Gawa, Teleki, Makireti, Kilabasi, Chaimu, Rapsu, Taita und Loijuk. Vor allem Mulika und Mwende, die das letzte Mal im Oktober 2018 da gewesen waren, wiederzusehen ist großartig, ebenso Teleki, der schon seit Juli 2018 verschwunden gewesen war! Vielleicht haben die Neuankömmlinge sie angelockt. Malkia stellte sich Rapsu vor, und Tusuja plauderte ein wenig mit Makireti. Ndiwa beschäftigte sich mit Malima, und Olsekki spielte dann mit Tusuja. Die Ex-Waisen begleiteten die Waisen dann hinaus zum Grasen, bevor sie sich in Richtung Kalovoto auf machten. Maramoja graste zusammen mit Malima, und Naseku und Tusuja rollten sich auf dem Boden herum. Das lockte Kamok, Kauro, Mapia, Malima, Wanjala und Galla an, die dem Staubbad zuschauten. Kauro fing sogar an, auf Kamok herumzuklettern.

