Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 01.06.2019

Samstag, 1. Juni 2019
Für Mapia, Kuishi und Malima war es der erste Morgen in ihrem neuen Zuhause in Ithumba, und die drei folgten den anderen zum Luzernenheufrühstück. Malima nahm sich einen Zweig mit, während sie abwartete, wie es weiterging, und Wanjala spielte mit Rapa, während Karisa sich mit Esampu anlegte. Kurz darauf schlossen sich Meibai, Kilaguni, Bomani, Narok und Orwa den Waisen an. Kilaguni forderte Meibai heraus, zog aber den kürzeren, sodass er stattdessen mit Orwa rangelte. Dieser wiederum zog sich zurück, als es ihm zu ruppig wurde. Olsekki übte Kopfstand, bevor er seinen Freunden hinaus in den Busch folgte. Dort nahm sich Tusuja etwas Zeit, mit Kuishi und Mapia zu plaudern. Kurz vor dem Mittagsschlammbad kamen noch weitere Ex-Waisen hinzu: Sunyei mit Baby Siku, Makena und Loijuk. Siku rollte sich auf dem Boden herum, gut bewacht von ihrer Mutter, sowie Loijuk, Makena, Roi, Malkia und Sana Sana. Am Nachmittag lernten Kuishi, Mapia und Malima die Gegend am Kone kennen, bevor die Waisen am Abend wieder nach Hause zurückkehrten. Kithaka, Barsilinga und Garzi hatten sich schon etwas früher dort eingefunden.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 31.05.2019

Freitag, 31. Mai 2019
Kilaguni war der einzige Ex-Waise, der am Morgen auf die Waisen wartete, und nachdem er einen kurzen Ringkampf mit Barsilinga absolviert hatte, verabschiedete er sich wieder. Esampu schien sehr aufgeregt zu sein – sie wühlte mit dem Rüssel im Boden herum und machte Kopfstand, und nachdem sie einen Vogel erspäht hatte, jagte sie ihm entgegen und rannte gleich weiter hinaus in den Busch. Ihre Freunde mussten sich beeilen, hinterher zu kommen und fragten sich, was wohl in sie gefahren war. Die Waisen entfernten sich nicht weit von den Stallungen, denn die Neulinge aus Nairobi würden bald ankommen! Gegen 10:45 Uhr war es soweit, und der LKW mit Mapia, Malima und Kuishi fuhr an der Auswilderungsstation vor. Die drei wurden zuerst von Malkia, Sana Sana und Ndiwa begrüßt, die sie noch aus dem Waisenhaus kennen, und die anderen kamen nach und nach dazu. Mapia versuchte gleich, Sana Sana herauszufordern, aber diese ließ sich das nicht gefallen und schubste ihn weg. Rapa versuchte, ihn zu ärgern, wurde aber von den Keepern davon abgehalten. Sana Sana und Malkia grasten dann ausführlich zusammen mit den Neuankömmlingen. Am Nachmittag entspannten sich Mapia, Kuishi und Malima unter einem Baum, und Kuishi und Mapia vertrieben sich die Zeit mit einer kleinen Rangelei. Namalok hatte eine ausführliche Unterhaltung mit Dupotto – die letzte Gelegenheit dafür für die nächste Zeit, denn Dupotto stieg kurz vor Mitternacht in den Umzugs-LKW ein und wurde zurück nach Nairobi gebracht. Dort soll sie besser medizinisch überwacht und, falls nötig, behandelt werden. Sie hat etwas an Gewicht verloren, und obwohl sie ansonsten einen gesunden Eindruck macht und auch ordentlich frisst und spielt, ist es besser, wenn sie in Nairobi ist, falls sich ihr Zustand doch verschlechtern sollte.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 31.05.2019

Freitag, 31. Mai 2019
Früh am Morgen war einiges los im Waisenhaus, denn um 2:30 begannen die Vorbereitungen für den Umzug von Malima, Kuishi und Mapia nach Ithumba. Diese drei werden nun den nächsten Schritt hin zu ihrer Auswilderung gehen. Alle Waisen bekamen aber etwas von all der Aktivität mit; Maktao und Kiasa waren die ersten, die bemerkten, dass die Keeper mitten in der Nacht auf Achse waren, und sie kollerten und bellten herum und scheuchten damit auch die anderen auf. Kiasa wollte sich gar nicht wieder beruhigen und rannte in ihrem Gehege herum. Gegen 3 Uhr war alles bereit, und die drei Umzügler wurden aus ihren Gehegen zum Transporter geführt, wo ihre Milch auf sie wartete, genao wie im Umzugstraining. Es lief alles nach Plan, und Malima, die am Anfang noch kritisch gewesen war, wann immer es ums Einsteigen ging, war schon vor den anderen beiden in ihrem Abteil und schien auch nichts weiter dagegen zu haben, dass das Tor hinter ihr geschlossen wurde. Um 3:20 Uhr ging es dann los und Malima, Kuishi und Mapia verließen das Waisenhaus, um ihr neues Leben in Ithumba zu beginnen. Als die anderen dann am Morgen herauskamen versammelten sie sich draußen im Wald und schienen sich alle zusammen zu beratschlagen. Tagwa und Sagala nahmen Larro in ihre Mitte. Die ganze Herde war bedächtig unterwegs, und sie grasten den ganzen Tag ruhig in kleinen Gruppen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 25.05.2019

Samstag, 25. Mai 2019
Mapia und Kuishi haben bisher nie viel miteinander zu tun gehabt, aber seit sie zusammen für das Einsteigen in den Umzugs-LKW trainieren, hat sich das etwas geändert. Inzwischen grasen sie gern zusammen abseits der anderen, manchmal auch mit Malima, und sind häufiger gemeinsam unterwegs. Mapia hat in der Vergangenheit hauptsächlich mit Ambo gerangelt, aber nun verbringt er auch gern seine Zeit mit den zwei Mädchen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 21.05.2019

Dienstag, 21. Mai 2019
Emoli rangelt in letzter Zeit gerne mit den älteren Jungs wie Ambo. Ambo weiß, dass er größer ist, und hat sich angewöhnt, einfach auf der Stelle stehenzubleiben, während Emoli nach Kräften schiebt und schubst. Die kleinen Raufbolde wie Emoli und Mapia brauchen Leitkühe, die ihnen beibringen, die anderen zu respektieren und liebevoll mit den jüngeren Waisen umzugehen. Mapia scheucht gerne die kleinen Elefanten wie Dololo, Kiombo und Larro herum. Heute ging er aber etwas zu weit, als er versehentlich die kleine Larro über den Haufen schubste. Malima, die hörte, wie Larro trompetete, kam angerannt und verjagte Mapia von den jüngeren Waisen. Als er weit genug weg war, kam sie zurück und tröstete Larro. Jotto dagegen ist ein freundlicher junger Bulle, der immer sorgsam mit den ganz kleinen Elefanten umgeht. Man sieht ihn häufig auf Luggard warten, wenn die Waisen draußen im Busch sind. Nach der 9-Uhr-Milch heute Morgen gingen die Waisen in die dichten Büsche, und Jotto hielt nach Luggard Ausschau. Als er ihn nicht finden konnte, rannte er zurück, um ihn zu holen, und traf dabei auf Larro. Er beschloss, sie auch mitzunehmen, und so begleiteten die beiden dann Luggard hinaus in den Busch, wo die anderen fleißig grasten.