Waisenblogs-Beitrag Nursery, 21.01.2018

Sonntag, 21. Januar 2018
Als Sana Sanas Gehegetor am Morgen geöffnet wurde, kam sie heraus und rannte geradewegs zu Maxwells Tor, um nach übriggebliebenem Luzernenheu zu suchen. Sie erwischte eine ganze Menge und zog es durch die Eisenstäbe heraus. Mapia und Sattao schlossen sich ihr an und wollten auch etwas von dem leckeren Heu ab haben, von dem sie nicht mehr so viel bekommen, seit es die Pellets gibt. Enkesha, Emoli und Maktao kamen auch dazu, und alle stritten sie sich um das Heu, bis schließlich auch noch Esampu herbei gerannt kam. Zwischen ihr und Sana Sana entbrannte ein kleiner Kampf, und als es ernster wurde, kam auch noch Kiasa auf der Suche nach Heu dazu. Sie wurde allerdings gleich gegen die Holzpfosten von Maxwells Gehege gedrückt, als Sana Sana sich gegen Esampu verteidigen wollte, und schrie laut auf. Godoma kam ihr zu Hilfe geeilt, und auch Maxwell kam angetrabt, um zu sehen, was an seinem Tor los war! Er schlug laut mit seinem Horn gegen die Stäbe, und all die Elefanten rannten trompetend auseinander, um schließlich den Keepern in den Wald zu folgen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 16.01.2018

Dienstag, 16. Januar 2018
Bei der öffentlichen Besuchsstunde ging Jotto als erster ins Wasser, um sich abzukühlen. Er schlich vorsichtig hinein und setzte sich hin, ohne herumzuspritzen. Malima und Maisha machten es ihm nach, Mapia und Tamiyoi dagegen besprühten sich nur am Rand mit schlammigem Wasser. Sie erwischten dabei allerdings nicht nur sich selbst, sondern auch noch die Keeper und die Besucher! Luggard badete auch und tauchte komplett unter, wobei er den Rüssel in die Höhe hielt und ihn vor Freude herumwirbelte. Kiasa und Murit blieben lieber bei ihren Keepern am Absperrband und trauten sich nicht in die Nähe ihrer matschbedeckten Freunde.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 03.01.2018

Mittwoch, 3. Januar 2018
Die Waisen waren heute bei der öffentlichen Besuchsstunde gar nicht am Schlammbad interessiert, weil sie am Vormittag schon jede Menge Pfützen und Matschlöcher im Wald gefunden hatten. Die großen Jungs Ndotto, Murit und Lasayen, und auch ein paar der Mädchen, wie Mbegu, Godoma, Sana Sana, Tagwa, Mteto, Sagala und Ndiwa hatten sich schon fröhlich im Schlamm herumgerollt. Und auch die kleineren, wie Malima, Emoli, Tamiyoi, Jotto, Ambo, Musiara, Sattao, Kiasa, Mapia und Enkesha waren mit dabei und hatten sich schon vor der Fütterung um 9 Uhr schön eingeschlammt. Als es Zeit für die öffentliche Besuchsstunde wurde, wollte niemand mehr schlammbaden, und ein paar der Waisen, wie Maktao und Sattao, rangelten lieber miteinander. Maktao rannte am Absperrband hinter Sattao her und wollte auf ihn klettern – das macht er besonders gern, wie auch Ndotto! Sattao versuchte, ihn loszuwerden, indem er ihm eine Kopfnuss verpasste, aber Maktao ließ nicht locker. Jotto und Ambo kamen auf die Idee, das gleiche mit Malima zu versuchen; Malima war allerdings schlauer und suchte Schutz bei Godoma! Den zwei Jungs blieb nichts anderes übrig, als sich gegenseitig herauszufordern.