Freitag, 28. April 2017
Auf dem Weg in den Wald trafen die Waisen heute Morgen auf eine Gruppe Paviane, die auch gerade ihren Tag beginnen wollten. Maramoja, Wanjala, Godoma, Ukame, Karisa, Kelelari, Rapa, Ndotto, Galle, Lasayen, Sana Sana, Ngilai und Ndiwa gingen auf die Affen zu, deren Junge lauthals auf den Rücken ihrer Mütter quiekten. Maramoja, Galla, Wanjala und Karisa stellten die Ohren auf, stampften und trompeteten, um den Pavianen Respekt einzuflößen. Sie waren erfolgreich und drängten sie schließlich zurück auf die Bäume. Dann umzingelten Galla, Wanjala und Karisa einen kleinen Pavian, der auf einen Baum geklettert war, aber nicht wie seine Artgenossen auf einen anderen springen konnte. Als er sich schnatternd beschwerte, rüttelte Galla an dem Baum herum, um den die drei Jungs standen. Plötzlich war der kleine Pavian still und mit einem Sprung vom Baum herunter landete er gleich neben Galla – das versetzte diesem einen solchen Schrecken, dass sie sich alle drei zum Rest der Herde zurück flüchteten.
Waisenblogs-Beitrag
Mittwoch, 19. April 2017
Draußen im Wald rangelten heute Morgen Galla und Wanjala ausführlich miteinander. Sie nahmen es ganz schön ernst und wollten herausfinden, wer von ihnen der stärkere ist. Ihr spektakulärer Kampf lockte schließlich Kelelari an, aber als er sich den beiden anschloss, hörten die zwei Jungs schnell auf, weil sie sich vor seiner Größe und seinen Stoßzähnen fürchteten. Und als Kelelari bereit war, mit einem der beiden weiter zu spielen, wollten sie beide nicht und gingen weg. Kelelari protestierte, stampfte mit den Füßen auf und trompetete, sodass schließlich nicht nur Galla und Wanjala zurückkamen, sondern auch noch Karisa, Ukame, Dupotto, Maramoja und Ndiwa. Sie alle rannten wild im Gebüsch herum, tröteten und trampelten vor Begeisterung. Dabei stolperte Ndiwa versehentlich über eine Wurzel und musste sich anstrengen, wieder hoch zu kommen. Damit war das Spiel beendet, denn Ukame, Dupotto und Maramoja kamen herbeigerannt, um ihr zu helfen. Es war wundervoll, wie Dupotto und Ukame sogar auf die Knie gingen, um Ndiwa zu stützen, damit sie wieder aufstehen konnte – und schließlich funktionierte es auch!
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Sonntag, 16. April 2017
Kuishi wurde heute von den Jungs herumgescheucht!
Mteto bekommt Milch
Maramoja und Malkia
Dupotto hinter Kuishi
Dupotto kam den Mädchen zu Hilfe
Waisenblogs-Beitrag
Sonntag, 16. April 2017
Als die Waisen am Morgen an den Gehegen aufbrachen, rannten Ndotto, Lasayen, Rapa und Ngilai hinter Kuishi und Mteto her – jeder wollte auf den beiden herumklettern! Schließlich waren sie alle hinter Kuishi her, allen voran Rapa, sodass sie protestierend aufschrie. Mteto hatte sich vor den frechen Jungs ins Gebüsch davongemacht. Das Geschrei veranlasste Dupotto, Maramoja und Ukame dazu, Kuishi zu Hilfe zu kommen. Als Ndotto, Lasayen und Ngilai die großen Mädchen kommen sahen, bekamen sie es mit der Angst zu tun und rannten davon. Ukame verfolgte noch Ngilai, der in Panik aufschrie, aber dann drehte sie um und kümmerte sich um Kuishi, die ihr, Dupotto und Maramoja dankbar zukollerte.
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Dienstag, 11. April 2017
Die kleinen Babys bekommen jetzt jeden Tag ein paar Stunden Besuch von den älteren Waisen. Sie finden das toll und nutzen die Gelegenheit, an anderen Ohren zu nuckeln. Manche der älteren machen sich nicht viel aus den Babys, aber für andere, wie Esampu, Maramoja, Godoma, Malkia, Sana Sana, Malima und Mbegu, ist es ein lang ersehnter Teil des Tages und zaubert ein zufriedenes Lächeln auf ihre Elefantengesichter. Dupotto war heute nur kurz dabei, da sie sich mit einem der Babys stritt und bald wieder zurück zu Kelelari, Galla, Wanjala und Ukame ging, die im Wald grasen gegangen waren. Am meisten Spaß hatten offenbar Mbegu und Malima mit den kleinen, denn sie wollten auch dann noch nicht weg, als alle anderen schon gegangen waren. Sie blieben bis zur Milchfütterung um 15 Uhr bei ihnen. Selbst danach machte Mbegu es den Keepern noch schwer, denn sie wollte unbedingt die Babys zu den Stallungen zurück begleiten. Nach der privaten Besuchsstunde gelang es ihr schließlich, sich von der Herde weg zu schleichen – zusammen mit Tamiyoi, Jotto und Malkia, und die Babys noch einmal zu sehen, bevor sie von den Keepern wieder in den Wald eskortiert wurde.

