Die Waisen im Januar

Arruba (links) mit Mweya

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Januar 2023

Das neue Jahr begann mit jeder Menge Unfug – und wie zu erwarten, steckte Bondeni dahinter. Er hatte Olorien und Naleku überzeugt, mit den Keepern Verstecken zu spielen. Die drei Elefanten flitzten durch das Stallgelände und versteckten sich in allen Ecken. Als sie im Wald waren, wollte Bondeni weiter spielen. Er trompetete Suguroi und Naleku einladend zu und rannte von der Herde davon. Die ernsthaften Mini-Leitkühe ignorierten ihn einfach, und als Bondeni verstand, dass niemand mit ihm spielen wollte, gab er zähneknirschend auf. „Die Waisen im Januar“ weiterlesen

Neu im Patenschaftsprogramm – Mayan

(übersetzt aus dem englischen Original; alle Bilder © Sheldrick Wildlife Trust)

Es war lange Zeit nicht klar, wie Mayans Geschichte ausgehen würde. Er ist wohl eines der Wunder des Sheldrick Wildlife Trust (SWT), wenn nicht gar das Wunderbaby schlechthin! Seine Rettung war eine regelrechte Saga – mit vielen Höhen und schrecklichen Tiefen. Und während eines Großteils seiner Kindheit hing sein Überleben am seidenen Faden.

Es begann am 5. Dezember 2018, als der Kenya Wildlife Service (KWS) einen Anruf aus dem Manyani-Gefängnis erhielt. Während ihrer morgendlichen Runde hatten die Wärter am Boden der Klärgrube des Gefängnisses ein Elefantenkalb entdeckt. Sein winziger Körper war vollständig untergetaucht, nur sein Rüssel ragte wie ein Schnorchel aus dem Abwasser. Wir können uns die Qualen seiner Familie nur vorstellen, der klar gewesen sein muss, dass es einfach unmöglich war, ihn dort herauszuholen! Es war eine gefährliche Stelle für Elefanten, und so waren sie wohl letztendlich gezwungen, das Baby zurückzulassen.


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