Waisenblogs-Beitrag Nursery, 02.10.2017

Montag, 2. Oktober 2017
Mbegus Mutterinstinkt scheint jeden und alle Tierarten zu betreffen. Heute hatte Nashorn Maxwell eine Meinungsverschiedenheit mit den Warzenschweinen, die ihm das Essen stahlen und es dabei überall hin verteilten. Er verjagte sie und schob sie gegen seine Gehegewand. Die Elefanten waren bereits auf dem Weg hinaus, doch als Mbegu die Warzenschweine schreien hörte, kam sie ihnen zu Hilfe. Sie drohte und trompetete Max an, bis er die Warzenschweine laufen ließ. Esampu, Ngilai, Malkia und Ndotto waren auch hinzugekommen, doch bis dahin hatte Mbegu die Situation schon gelöst. Danach rannten dann alle zusammen aufgeregt in den Wald.

Die Waisen im September

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: September 2017

 

Der September war wirklich beschwerlich. Viele neue Elefantenwaisen kamen zu uns, oft auch der Dürre geschuldet, weil ihre Mütter nicht genug Milch produzieren konnten und oft sogar selbst verdursteten. Es bricht uns das Herz, daß Wilderei und bewaffnete Konflikte offenbar nicht genug sind, sondern sich die verbleibenden Elefanten auch noch mit Wasser- und Futterknappheit herumschlagen müssen. Wir arbeiten hart, die größte Elefantenpopulation Kenias im Tsavo-Nationalpark bei ihrem Überlebenskampf zu unterstützen, zum Beispiel durch Windkraft betriebene Wasserpumpen. „Die Waisen im September“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 24.09.2017

Sonntag, 24. September 2017
Tamiyoi war die ganze Nacht wach, weil sie zu Pili in den Stall wollte, der direkt neben ihrem ist. Am Abend hatte sie ihn erst gar nicht gesehen, weil er geschlafen hatte, aber nachdem er aufgewacht war, wollte sie gleich zu ihm. Auch Pili kletterte auf die Absperrung zwischen den Gehegen, weil er zu Tamiyoi wollte. Jotto musste in ein anderes Gehege ziehen, um Platz für Pili zu machen, aber er ist ein sehr gutmütiger Elefant und ist mit allem zufrieden. Er hat nun Malkias Gehege, die in Rapas Gehege gezogen ist, der wiederum eines der leeren Gehege bekommen hat. Auch Malkia machte der Umzug nichts aus, aber Rapa war unzufrieden und beschwerte sich die ganze Nacht. Malkia war dann am Morgen die erste, die den kleinen Pili traf, als er herauskam. Mbegu, Godoma, Ndotto, Esampu und Tagwa kamen auch bald hinzu, und so war der winzige Neuling bald von etlichen Elefanten umgeben, die sich um ihn kümmern wollten. Am Ende gewannen Ndotto und Mbegu und nahmen ihn mit.