Donnerstag, 25. April 2019
Am Morgen regnete es leicht, und Lentili, Kenia, Mbegu und Lasayen rollten sich spielerisch auf der Erde herum. Mashariki und Rorogoi teilten sich einen Kratzfelsen, bevor sich die Waisen hinaus in den Busch aufmachten. Dort ließen sie sich das frische feuchte Gras schmecken, das östlich des Mazinga-Bergs sprießte. Das Wasserloch ließen sie heute aus, weil es ihnen zu kalt war und sie lieber weiter grasen wollten.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 24.04.2019
Mittwoch, 24. April 2019
Mbegus Gruppe kam als erste zur Mittagsfütterung, als sich eine wilde Herde in der Nähe aufhielt. Schnell hatte Mbegu ihre Milch leer getrunken und nutzte die Gelegenheit, mit einem kleinen wilden Kalb zu spielen. Sie nahm sich noch nicht einmal Zeit, Wasser zu saufen, um an das Kalb heranzukommen, bevor seine Schwestern es abholten. Ndotto sah zwei Warzenschweine, die am Wasserloch saufen wollten, und machte sich daran, sie zu verscheuchen. Ein junger wilder Bulle schloss sich Nelion beim Kratzen am großen Baobab an. Mit der Zeit kamen immer mehr wilde Herden an, aber sie passten alle gut auf ihre kleinen Kälber auf, sodass den Waisen bald langweilig wurde und sie sich wieder zum Grasen aufmachten.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 19.04.2019
Freitag, 19. April 2019
Am Morgen gab es wieder Spiel und Spaß nach der morgendlichen Milch und dem Ergänzungsfutter. Suswa schob Mashariki von ihrem Kratzfelsen weg, weil sie sich selbst daran schuffeln wollte. Ndotto ärgerte Mbegu, die es sich auf einem Erdhaufen gemütlich gemacht hatte, indem er sich auf sie setzte. Mbegu wurde ärgerlich und stand auf, um Ndotto in einem Ringkampf daran zu erinnern, dass sie immer noch seine Leitkuh ist! Bada gönnte sich ein Kräftemessen mit Tundani, bevor die beiden ihren Freunden folgten, die gerade zu den Weidegründen aufgebrochen waren.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 17.04.2019
Mittwoch, 17. April 2019
In den Weidegründen breiteten sich die Waisen aus, und Mbegu tat ihr Bestes, ihre kleine Herde mit Murit, Godoma, Ndotto, Lasayen und Ngilai zusammenzuhalten. Um 11 Uhr ging es zum Wasserloch zur Milchfütterung. Anschließend leistete Murit einer wilden Herde Gesellschaft, die an der Tränke Wasser soff. Mbegu und die anderen waren skeptisch und schauten erst einmal aus sicherer Entfernung zu, bevor sie sich heran trauten. Tahri schaute einer großen wilden Kuh zu, die sich am Baobab kratzte, und Ndotto nahm seinen Mut zusammen und stellte sich neben einen großen wilden Bullen.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 14.04.2019
Sonntag, 14. April 2019
Beim Mittagsschlammbad schloss sich Ndoria, die keine Milch mehr bekommt, einer wilden Herde an, die am Wasserloch soff. Mbegu, Ngilai und Lasayen waren überrascht, Ndoria als Gastgeberin am Wasserloch zu sehen, aber bald kam auch der Rest der Waisenherde dazu und gesellte sich zu den wilden Elefanten. Eines der Kälber der Herde stieg in die Tränke, aus der die Waisen gerade saufen wollten, und planschte mit dem Rüssel darin herum. Naipoki versuchte, es davon zu überzeugen, wieder heraus zu kommen, und Tundani kam ihr zu Hilfe. Erst Panda hatte aber Erfolg, indem sie den wilden Frechdachs in einem Ringkampf zurück drängte. Nach einer Stunde trennten sich die Wege der beiden Herden wieder, und die Waisen kehrten zurück zum Grasen.

