Waisenblogs-Beitrag Nursery, 17.04.2018

Dienstag, 17. April 2018
Letzte Nacht, bevor es zu regnen anfing, brüllten in der Nähe der Stallungen ein paar Löwen und weckten einige Waisen, die schon fest schlummerten, wieder auf. Maisha, Luggard, Enkesha und Sattao waren verängstigt und bellten laut, sodass Ndotto und Mbegu in ihren Gehegen umher rannten und an den Toren rüttelten, weil sie den kleinen zu Hilfe eilen wollten! Die Löwen muss das viele Trompeten verunsichert haben, denn sie verschwanden im Wald und es war nichts mehr von ihnen zu hören.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 15.04.2018

Sonntag, 15. April 2018
Mundusi versuchte heute, Giraffe Kiko zu verscheuchen, als dieser sich bei der 9-Uhr-Fütterung den Elefanten näherte. Kiko war allerdings keineswegs beeinderuckt. Mundusi setzte ein paarmal an, aber Kiko ließ sich nicht von seinem Ziel abbringen. Schließlich kam Mbegu dazu, um Mundusi zu unterstützen; da überlegte Kiko es sich anders und ging wieder in die Büsche.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.04.2018

Samstag, 14. April 2018
Wenn die Waisenelefanten eine Injektion bekommen sollen, stellen sie sich genauso an sie Menschenkinder, und man muss etwas in die Trickkiste greifen! Die beste Zeit ist die Milchfütterung um 9 Uhr, denn dann sind sie durch ihre geliebten Milchflaschen abgelenkt. Heute sollte Shukuru im Rahmen ihrer Behandlung eine Spritze bekommen, aber sie ist ein sehr sensibler Elefant. Sie mag es nicht, wenn zu viele Keeper auf einmal um sie herum sind, und kaum hatten ein paar Keeper begonnen, sich an sie heran zu pirschen, wusste sie schon, was die Stunde geschlagen hatte – sie ließ ihre Flasche links liegen und machte sich aus dem Staub! Sie ist zu groß, als dass die Keeper sie festhalten könnten, während sie eine Spritze bekommt, und so mussten die Keeper warten, bis sie wieder zurück bei der Herde war. Bei den kleineren Waisen ist es etwas einfacher. Maktao war in letzter Zeit auch immer einmal wieder etwas lustlos, und so bekam er vorbeugend auch eine Injektion. Er fing aber gleich an zu schreien, und die älteren Mädchen Mbegu, Godoma und Tagwa verursachten einige Aufregung. Sie dachten, der kleine wäre in Gefahr und kamen trompetend angejagt, um ihm zu Hilfe zu eilen. Zum Glück waren die Keeper schnell genug, und alles war vorbei, bevor die Mini-Leitkühe etwas unternehmen konnten. Die Keeper brauchten dann allerdings eine Weile, bis sie alle Waisen wieder beruhigt hatten und überzeugt hatten, dass alles gut war.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 12.04.2018

Donnerstag, 12. April 2018
Früh am Morgen erschreckten sich einige der Waisen im Wald über irgendetwas. Mbegu, Shukuru und noch ein paar andere hatten zusammen ein Stück entfernt gegrast und kamen plötzlich kollernd und trompetend aus dem Gebüsch zu den Keepern gerannt. Ndotto war ganz am Ende der Gruppe und hatte die Ohren aufgestellt. Er drohte damit in Richtung der Büsche und passte auf, dass die anderen hinter ihm in Sicherheit waren. Es ist nicht klar, was sie so erschreckt hatte, aber es ist schön zu sehen, wie Mbegu sich bei Gefahr um die Familie kümmert und Ndotto achtgibt, dass alle in Sicherheit sind. Sie sind eine liebevolle Familie, in der sich jeder um den anderen kümmert!