Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 27.02.2019

Mittwoch, 27. Februar 2019
Die Ex-Waisen drängelten sich mit den Kleinen am Morgen beim Luzernenheu, sodass die Waisen bald beschlossen aufzugeben und in den Busch aufzubrechen. Suguta begleitete sie den ganzen Tag. Beim Mittagsschlammbad tauchten nur drei wilde Bullen auf, obwohl es heiß war. Tusuja, der eine echte Wasserratte geworden ist, sprang ins Wasser, kaum dass er seine Milchflasche geleert hatte. Die anderen standen noch herum und überlegten, ob sie auch baden gehen sollte, während Tusuja sich wälzte und genüsslich untertauchte. Schließlich schlossen sich die anderen ihm an. Er war dann allerdings der letzte, der wieder herauskam, obwohl er als erster hinein gegangen war! Ukame, Mteto, Mundusi, Suguta und Tusuja widmeten sich einem Staubbad. Am Nachmittag hatten Mteto und Mundusi eine kleine Meinungsverschiedenheit, als Mundusi versuchte, auf Mteto zu klettern. Kurz darauf schienen sie sich aber geeinigt zu haben, denn sie grasten friedlich zusammen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 22.02.2019

Freitag, 22. Februar 2019
Am Morgen kamen Wendis und Yattas Herden mit den Babys Wiva und Yoyo. Die kleine Yoyo begann, mit Malkia zu rangeln, als es auf in den Busch ging. Dort nuckelte Wiva an Mama Wendi, bevor sie anfing, die Keeper in der Gegend herumzuscheuchen. Als Mteto das Zeichen zum Aufbruch zum Mittagsschlammbad gab, machten sich Wendi und Yatta mit den Ex-Waisen in eine andere Richtung auf.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 14.02.2019

Donnerstag, 14. Februar 2019
Die launische Ukame schien heute wieder mit dem falschen Fuß zuerst aufgestanden zu sein. Beim Luzernenheufrühstück schubste sie Mteto heftig, sodass diese laut bellte. Mteto schaut eigentlich zu Ukame wie zu einer älteren Schwester auf, aber heute ging sie enttäuscht davon. Eine halbe Stunde, nachdem die Waisen aufgebrochen waren, kamen Murka, Tumaren, Melia, Kandecha, Kalama, Kibo und Chemi Chemi zur Auswilderungsstation. Bis vor kurzem war Olare die Anführerin dieser Gruppe gewesen, aber sie hat zurzeit eine neue Aufgabe als Kindermädchen von Lualenis Baby Lulu. Auch Naisula und Kitirua, die zu Olares Herde gehörten, scheinen sich einer anderen Gruppe angeschlossen zu haben. Nachdem sie ihren Durst gelöscht hatten, folgten sie den Waisen hinaus in den Busch

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 08.02.2019

Freitag, 8. Februar 2019
Naseku rollte sich am Morgen auf dem Luzernenheu herum, anstatt es zu fressen. Sie war eine ganze Weile mit dem Unsinn beschäftigt, bis sie schließlich aufgab, weil niemand anderes mitmachen wollte. Sana Sana, die sich alle Mühe gibt, Leitkuh zu werden, ist zurzeit etwas kapriziös. Sie wollte die Waisenherde in südliche Richtung führen, aber ihre Freunde liefen in eine andere Richtung los. Sie trötete protestierend und stampfte ein paar kleine Büsche nieder, aber niemand ließ sich überreden, und so blieb ihr nichts anderes übrig, als mit den Wölfen zu heulen und der Herde zu folgen. Mundusi forderte Galla heraus, verlor aber den folgenden Ringkampf. In der Kalovoto-Gegend schlossen sich Tumaren, Melia, Kandecha, Kalama, Kibo, Chemi Chemi und Murka den Waisen an. Wanjala spielte kurz vor dem Schlammbad ein wenig mit Murka, und Tusuja, Pare und Mteto kamen als erste Gruppe zur Mittagsfütterung. Am Nachmittag verabschiedeten sich die Ex-Waisen wieder, und die Waisen grasten gemütlich weiter.

Die Waisen im März

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: März 2019

 

Diesen Monat ereilte uns ein weiterer Schicksalsschlag: Unser kleiner Sonnenschein, Breitmaulnashornbaby Maarifa, ist gestorben. Seither ist die Stimmung verständlicherweise düster, auch dann noch, als ein weiterer kleiner Elefant aus der Masai Mara zu uns kam, dessen Mutter dem Konflikt zwischen Wildtier und Mensch zum Opfer fiel. Das kleine Kälbchen wurde mit Aufmerksamkeit überschüttet, weil sich alle mit etwas Schönem ablenken wollten. Daher ging die Eingewöhnung für den kleinen Bullen ungwöhnlich schnell und er wird bald ins Waisenprogramm aufgenommen werden. Seit Dame Daphne die Formel für die Ersatzmilch zur Aufzucht von Waisenelefanten entwickelt hat, konnten wir 244 Elefanten auswildern. Aber trotz all dieser Erfahrungen und Erfolge, trifft uns der Tod eines unserer Schützlinge jedes mal hart. „Die Waisen im März“ weiterlesen