Montag, 21. Januar 2019
Lemoyian, Mteto und Siangiki teilten sich am Morgen in aller Freundschaft einen Luzernenheuballen. Maramoja ging sich lieber an den Felsen kratzen, und Tusuja beschloss, das Gras zu genießen, solange es noch grün ist und die Trockenzeit ihm noch nicht zugesetzt hat. Sana Sana gab dann das Zeichen zum Aufbruch, und es ging zum Kone-Gebiet. Tusuja und Galla genehmigten sich ein Kräftemessen, bei dem Galla schließlich aufgab und sich zurückzog. Die Sonne brannte beim Mittagsschlammbad, und so gab es ein ausführliches Bad. Barsilinga und Garzi bestritten wie üblich nach dem Schlammbad einen Ringkampf. Die Waisen folgten Tusuja zum Einstauben, bevor es wieder zurück zum Grasen in den Busch ging. Enkikwe und Sapalan suchten sich einen Baum aus, unter dem sie den Schatten genossen, während der Rest der Herde unter einem anderen Baum Schutz vor der Sonne suchte. Als es am Abend zurück zu den Stallungen gehen sollte, war Enkikwe plötzich verschwunden, und die Keeper mussten fast eine Stunde nach ihm suchen! Dann hatten sie ihn gefunden und gingen langsam mit ihm zurück nach Hause.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 20.01.2019
Sonntag, 20. Januar 2019
Die Ex-Waisen und langjährigen Freunde Chaimu und Kilaguni besuchten am Morgen die Auswilderungsstation und gingen zusammen mit den Waisen hinaus in den Busch. Chaimu rollte sich auf dem Boden herum und versuchte, die Kleinen zum Spielen zu überreden, aber es traute sich niemand. Die beiden kamen auch mit zum Mittagsschlammbad, wo ausgiebig im Matsch geplanscht wurde. Am Nachmittag spielten Kithaka und Barsilinga miteinander, bis sie von Kilaguni unterbrochen wurden. Mteto unterhielt sich eine ganze Weile mit Roi. Die launische Ukame legte sich mit Wanjala an, und Wanjala suchte lieber Schutz bei den Keepern, als sich von Ukame ärgern zu lassen. Daraufhin gab sie die Verfolgung auf – vermutlich wollte sie lieber auf die nächste Gelegenheit warten, Wanjala ihre Meinung zu sagen.
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 14.01.2019
Montag, 14. Januar 2019
Mteto und Rapa grasen zusammen
Enkikwe in den Weidegründen
Eine wilde Elefantenkuh, die mit Mutaras Gruppe unterwegs war
Die Waisen im Dezember
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Dezember 2018
Am 4. Dezember sind Sana Sana, Malkia und Ndiwa wie schon viele andere vor ihnen in die Auswilderungsstation nach Ithumba im Nationalpark Tsavo-Ost umgezogen. Die Station wurde 2004 eröffnet und von ihr aus haben seither mehr als 90 Elefantenwaisen ihre Reise zurück in die Wildnis gestartet. Es ist wichtig, zu verstehen, daß dieser Vorgang der Auswilderung wirklich eine Reise über mehrere Jahre ist, und es manchmal acht bis zehn Jahre dauert, bis sich die Waisen völlig selbstsicher und eigenständig in der Wildnis bewegen. „Die Waisen im Dezember“ weiterlesen
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 31.12.2018
Montag, 31. Dezember 2018
Maramoja kam am letzten Morgen des Jahres als erste heraus, gefolgt von Mteto und Esampu. Die Waisen löschten kurz ihren Durst an der Tränke, bevor Naseku sie hinaus in den Busch führte. Kithaka, Barsilinga und Garzi, die sich nicht mehr nach den anderen richten wollen, folgten in einiger Entfernung. Sapalan, der erfreulicherweise viel aktiver ist als früher, tat sich zum Grasen mit Galla zusammen, während Malkia Sana Sana Gesellschaft leistete. Enkikwe, der weiterhin etwas humpelt, plauderte lange mit Lemoyian – die Jungs, die beide einen Angriff der Löwen überlebt haben. Auf dem Weg zum Mittagsschlammbad warnte Mundusi Ndiwa, ihn nicht zu überholen; Ndiwa wartete geschickt ab, bis Mundusi von einem Dikdik abgelenkt war, und flitzte dann an ihm vorbei! Im Schlammloch kletterten Wanjala und Tusuja aufeinander herum, und auch Sapalan wälzte sich ausgiebig. Nach dem Schlammbad krabbelte Esampu auf allen vieren am Rand des Wasserlochs herum, während Roi, Tusuja, Naseku und Olsekki schon einmal staubbaden gingen. Tusuja forderte später Olsekki zum Kräftemessen heraus, aber als es ernst wurde, gab Tusuja lieber auf. Am Abend wollten Kithaka, Barsilinga und Garzi nicht mit den anderen zurück zu den Stallungen gehen; sie kamen aber eine Stunde später nach, als ihre Kollegen es sich schon in den Gehegen gemütlich gemacht hatten.

