Dienstag, 11. Juni 2019
Am Morgen kamen die Waisen gutgelaunt aus den Gehegen, und nach dem Luzernenheufrühstück und etwas Wasser brachen sie auf zu den Weidegründen. Mundusi und Pare vertieften sich erst einmal in ein Kräftemessen, und Namalok nahm es mit Sapalan auf – dieser ließ sich aber nicht beeindrucken, und so graste Namalok bald weiter. Esampu plauderte kurz mit Enkikwe und erkundigte sich wohl, wie es seiner Verletzung ging. Karisa, Tusuja und Olsekki spielten eine Weile mit der losen Erde. Gegen 9 Uhr am Morgen kam der Transporter mit Jotto und Ambo an. Kuishi, Mapia, Malima und Malkia waren die ersten, die die beiden begrüßten, und nach einem kurzen Hallo gingen sie wieder hinaus zum Grasen. Jotto bekam bald mit, wie viel heißer es in Ithumba ist – in solchen Situationen bespritzen sich Elefanten häufig mit etwas Wasser aus dem eigenen Magen, um sich abzukühlen. Zur Schlammbadzeit war es aber wieder erträglich, und so wollte niemand so richtig baden. Nur Esampu ging kurz hinein, während Kamok mit Tusuja spielte und Wanjala mit Ambo. Am Nachmittag lernten die beiden Neuankömmlinge die Gegend westlich des Ithumba-Bergs kennen. Ambo schien sich recht wohl zu fühlen und spielte viel mit den anderen Waisen, Jotto allerdings blieb immer in der Nähe seiner vertrauten Keeper.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 07.06.2019
Freitag, 7. Juni 2019
Chaimu und Kilaguni warteten am Morgen vor den Stallungen auf die Waisen, und die beiden langjährigen Freunde schlossen sich ihnen beim Luzernenheu an, während Mundusi und Mteto sich zum Kratzen an einer Wand vor den Stallungen einfanden. Draußen im Busch tauchten dann auch Kibo, Olare, Melia, Tumaren, Kandeche, Kalama, Orwa, Narok, Bomani und Kitirua auf und begleiteten die Waisen zum Schlammbad. Nach dem Baden machte sich Garzi mit den Ex-Waisen auf den Weg, während die anderen in Richtung Kone zum Grasen gingen. Garzi wurde dann am Abend, etwa eine Stunde nachdem die Waisen wieder zuhause angekommen waren, von Chaimu und Kilaguni wieder an den Stallungen abgegeben, und nachdem die Keeper ihm das Tor geöffnet hatten, ging er wieder zu seinen Freunden.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 30.05.2019
Donnerstag, 30. Mai 2019
Heute tauchten Sunyei mit Baby Siku, Kibo, Loijuk, Ishanga, Meibai und Makena, die seit einem Monat nicht mehr da gewesen waren, an den Stallungen auf, zusammen mit einem wilden Bullen und Olare, Tumaren, Melia und Kandecha. Makena stand vor dem Zugang zu den Gehegen, dort wo die Waisen herauskommen, und begrüßte sie. Kauro und Esampu gingen zur Tränke hinunter und schlossen sich dem wilden Bullen beim Saufen an, während Olsekki eine morgendliche Dehnübung an der anderen Tränke absolvierte. Roi und Mundusi spielten eine Weile mit der kleinen Siku, bevor diese wieder zu ihrer Mutter zurück wuselte. Ndiwa rollte sich ein wenig auf dem Boden herum, und Galla, der daneben stand, nutzte die Gelegenheit und kletterte auf ihr herum. Auf dem Weg zu den Weidegründen spielte Olsekki mit Garzi und Ishanga mit Olare. Sunyei begleitete die Waisen zum Kone-Gebiet und verabschiedete sich dort von ihnen. Wanjala legte eine Pause ein, um sich an einem Baum zu kratzen, und Naseku forderte Rapa zum Ringkampf heraus. Beim Schlammbad war es nicht allzu heiß, sodass die Waisen nur ihre Milch tranken, etwas Wasser soffen und dann gleich wieder grasen gingen. Kauro, Roi und Ndiwa staubten sich noch kurz ein, und Esampu, Mundusi und Galla kratzten sich an den Bäumen. Am Nachmittag grasten die Waisen gemächlich südlich des Kalovoto, und Esampu gab am Abend den Weg zurück zu den Stallungen vor.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 28.05.2019
Dienstag, 28. Mai 2019
Die Waisen brachen nach dem Luzernenheufrühstück gleich zum Grasen auf. Garzi kratzte sich den Bauch an einem passenden Felsen, während Karisa Sapalan zum Ringkampf herausforderte. Sapalan gab auf, als es ihm zu ruppig wurde. Rapa graste zusammen mit Galla, und Siangiki tat sich mit Sana Sana zusammen. Ndiwa juckte es an den Vorderbeinen, und da sie gerade keinen Felsen zum kratzen finden konnte, schnappte sie sich einen Ast und kratzte sich damit. Beim Mittagsschlammbad verwickelte Mundusi Pare in ein Kräftemessen, und Roi nahm ihre Flasche mit, nachdem sie sie leer getrunken hatte. Am Nachmittag leistete sich Naseku ein Staubbad und bekam dabei Gesellschaft von Mteto und Kamok. Dupotto tat sich zum Grasen mit Enkikwe zusammen, und die beiden gingen dann zusammen zurück zu den Stallungen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 20.05.2019
Montag, 20. Mai 2019
Die Waisen freuten sich am Morgen, dass das Luzernenheu schon bereit lag, nachdem sie ihre Milchflaschen geleert hatten. Nach ein paar Minuten tauchten Naisula, Kitirua und Kilaguni wieder auf und geselleten sich zu ihnen. Dupotto kratzte sich den Hals, während Kauro sich den Rücken am Felsen schuffelte. Nach einem kurzen Abstecher zur Tränke ging es hinaus in den Busch, wo Kauro und Sapalan schön zusammen grasten. Beim Schlammloch war am Mittag ein sehr großer wilder Bulle zu Besuch. Kithaka, der sich weg geschlichen hatte und vor den anderen beim Schlammbad angekommen war, stellte sich zu ihm an die Tränke. Als Mteto zusammen mit Pare und Sapalan ankam, trank sie schnell ihre Milch aus und rannte dann geradewegs zur Tränke – der wilde Bulle erschrak so, dass er sich schnell davon machte! Ein paar der Waisen spielten ein wenig im Schlammloch, und Kilaguni und Garzi starteten einen Ringkampf. Am Nachmittag spielten die Waisen dann in einem Wasserloch am Wegesrand. Narok fand keinen Platz mehr darin und fing an, am Rand im Boden herumzustochern. Kilaguni und Ukame vertrieben sich inzwischen die Zeit mit Rangeleien, genauso wie Mundusi und Pare, bis es schließlich zurück zu den Stallungen ging.

