Samstag, 30. März 2019
Barsilinga und Naseku hingen am Morgen hinterher, als es hinaus in den Busch ging, sodass sie rennen mussten, um ihre Freunde wieder einzuholen. Sie veranstalteten ein kleines Wettrennen, und Naseku hatte die Nase vorn. Tusuja schloss sich zum Grasen mit Olsekki zusammen und Mundusi mit Ukame. Beim Schlammbad kamen fünf wilde Bullen zu Besuch, und Olsekki forderte Tusuja zum Kräftemessen heraus, bei dem Tusuja sich geschlagen geben musste. Kurz darauf brachte ein Pavian, der an den Waisen vorbei rannte, Unruhe in die Herde, die sich zu ihren Keepern flüchtete.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 28.03.2019
Donnerstag, 28. März 2019
Die Ex-Waisen warteten am Morgen wieder vor den Gehegen auf die Waisen. Malkia, die kleine Babys sehr mag und bestimmt einmal eine tolle Mutter werden wird, ging geradewegs auf Lulu zu, um ihr Hallo zu sagen. Sana Sana und Ndiwa hatten aber bald keine Lust mehr auf das Gedrängel beim Luzernenheu und gaben das Zeichen zum Aufbruch. Mundusi war am Morgen offenbar in Spiellaune und rannte trompetend im Gebüsch herum; es wollte aber niemand so recht mitmachen, und so beruhigte er sich nach einer Weile wieder und begann zu grasen. Enkikwe tat sich mit Galla zusammen und Garzi mit Barsilinga. Gegen Mittag übernahm Ukame das Kommando – offenbar konnte sie es kaum erwarten, zum Schlammbad zu kommen, weil die Sonne unerbittlich schien. Am Nachmittag schlossen sich kurz die Ex-Waisen den Waisen an, als diese zwischen Imenti und Ithumba-Berg grasten. Die kleine Lulu hielt ein Schläfchen auf dem Boden, während ihre Herde sich im Schatten der Bäume ausruhte. Am Abend gingen die Waisen noch einmal am Schlammloch vorbei und kühlten sich begeistert ab.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 20.03.2019
Mittwoch, 20. März 2019
Es war ein ruhiger Morgen, und die Waisen konnten sich ganz dem Luzernenheu widmen. Nur sechs wilde Bullen soffen Wasser, und Bomani und Chemi Chemi, die in letzter Zeit häufig vor den Gehegen übernachten, schlossen sich ihren kleineren Freunden an. Es ist jetzt sehr trocken geworden, sodass es verwunderlich ist, dass die wilden Tiere überhaupt noch etwas finden! Die Waisen taten ihr bestes, zu Fressen zu finden, und Mundusi und Karisa genossen die Rinde von einem Baum, der von wilden Elefanten umgestoßen worden war. Karisa führte dann zur Mittagsfütterung die erste Gruppe an und Pare die zweite. Die Waisen kühlten sich im Schlammloch ab, bevor Sana Sana den Weg zurück zum Grasen vorgab.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 11.03.2019
Montag, 11. März 2019
Es war ein ruhiger Morgen, und nur Chemi Chemi, der einsame Ranger, schloss sich den Waisen beim Luzernenheufrühstück an. Er begleitete sie dann auch zum Grasen. Pare und Mundusi hatten ein kurzes Kräftemessen, bei dem Pare der Sieger war. Mundusi wird aber in Zukunft noch groß herauskommen; er zeigt alle Anzeichen, einmal ein dominanter Bulle zu werden. Er lässt nie locker und fordert am liebsten die Elefanten heraus, die älter sind als er. Chemi Chemi kam mittags mit zum Schlammbad und wälzte sich zusammen mit Galla und Mundusi im kleinen Schlammloch. Danach stellte sich Mundusi Galla in den Weg und wollte ihn nicht herauskommen lassen. Das passte Galla gar nicht, und er kämpfte so lange mit Mundusi, bis diesem nichts anderes mehr übrig blieb als Platz zu machen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 06.03.2019
Mittwoch, 6. März 2019
Olares Gruppe, in Begleitung von Kenze, schloss sich heute den Waisen beim Luzernenheu an. Wanjala und Olsekki stritten sich um etwas Heu, das Wanjala nicht hergeben wollte. Er musste damit davon rennen, als Olsekki versuchte, es sich zu schnappen. Mundusi versuchte sich im Kräftemessen mit Galla, verlor aber nach ein paar Minuten. Kurz nachdem die Waisen zum Grasen aufgebrochen waren, tauchte Yatta und ihre Herde auf. Sie soffen Wasser und machten sich danach gleich wieder auf den Weg. Bei der Mittagsfütterung verbreitete Oltaiyoni, die sonst immer sehr brav und zurückhaltend ist, einige Unruhe. Vermutlich war ihr heiß und sie hatte viel Durst, sodass sie sich eine dritte Flasche Milch schnappte, als die Keeper nicht aufpassten! In Windeseile hatte sie die Flasche vom Boden aufgehoben und war damit losgelaufen, denn sie konnte sich denken, dass die Keeper etwas dagegen haben dürften! Bis die Keeper hinterher gerannt waren, hatte sie sie schon halb leer getrunken. Zum Glück gab es eine überzählige Flasche, sodass niemand anderes zu kurz kam. Die Waisen genossen die Abkühlung im Schlamm und machten sich dann wieder auf zu den Weidegründen. Kithaka, Barsilinga und Garzi gingen mit Olares Gruppe mit und kamen erst spät am Abend, gegen 22 Uhr zurück zur Auswilderungsstation. Trotzdem wurden sie natürlich herein gelassen und verbrachten den Rest der Nacht im Gehege.

